Hadassa – Im Schatten Roms

Roman

(Buch - Taschenbuch)

Römische Legionäre zerstören 70 n. Chr. Jerusalem. Die junge Judenchristin Hadassa überlebt als Einzige und wird als Sklavin nach Rom verschleppt. Ihr Schicksal führt sie in den Haushalt der reichen Familie der Valerianer, wo sie als Dienerin der verwöhnten Julia die römische Gesellschaft mit all ihrem Luxus, ihren Intrigen und ihrer Hoffnungslosigkeit kennenlernt. Doch sie findet auch Liebe und Anerkennung bei ihren neuen Herren - besonders bei Marcus, dem Sohn des Hauses. Und sie stößt auf andere Christen, die sich heimlich im Untergrund treffen. Hadassa schließt sich ihnen an – und bringt sich damit in höchste Gefahr ...

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Details

    • Reihe:
    • Band:
      1
    • Erscheinungstermin:
      21.05.2026
    • Artikel-Nr.:
      821231000
    • ISBN:
      9783986952310
    • Originaltitel:
      A Voice in the Wind
    • Sachgebiet:
      Romane
    • Seitenzahl:
      480 S.
    • Maße:
      11,8 x 18,7 x 4 cm
    • Gewicht:
      438g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
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Stimmen zum Produkt

  • 5 5
    „Francine Rivers gehört ohne Zweifel zu den besten Erzählerinnen unserer Zeit.“ Debbie Macomber, Bestsellerautorin

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Wenn Glaube im Leid seine wahre Tiefe zeigt

    Die Romane von Francine Rivers begeistern mich seit Jahren. Ihr Schreibstil ist authentisch, ehrlich und intensiv. Hadassa hat mich dabei besonders fasziniert – und gleichzeitig herausgefordert.

    Der Einstieg in das Buch fiel mir allerdings schwer. Im ersten Drittel geht es um Gefangenschaft, Verschleppung, Folter und die Ermordung von Juden und Christen. Die Szenen sind so schonungslos beschrieben, dass ich mich zeitweise gefragt habe, ob ich weiterlesen möchte.

    Aber: Es lohnt sich unbedingt, weiterzulesen!!!

    Die Geschichte spielt im Jahr 70 n. Chr., als Jerusalem von den Römern unter Titus erobert wird. Hadassa, ein junges jüdisches Mädchen, muss die Ermordung ihrer Familie miterleben und wird selbst nach Rom verschleppt. Dort wird sie Sklavin im Haus einer wohlhabenden Familie und begegnet Julia, der verwöhnten Tochter des Hauses. Hadassa wird ihre Vertraute und erzählt ihr von ihrem Glauben.

    Dann ist da Marcus, Julias Bruder. Er glaubt an Geld, Macht und Einfluss – bis er Hadassa begegnet. Wie kann dieses Mädchen nach allem, was sie erlebt hat, noch an einen Gott glauben, der sie scheinbar verlassen hat?

    Gerade diese Frage zieht sich durch den Roman. Hadassa überzeugt Marcus nicht durch große Worte, sondern durch ihr Leben. Ihr Glaube ist nicht naiv, sondern durch Leid, Verlust und Angst hindurch gewachsen.

    Nach dem schweren Einstieg wird die Geschichte unglaublich spannend. Die Handlungsstränge verbinden sich, Gladiatorenkämpfe, Macht, Gewalt und persönliche Schicksale sorgen für eine enorme Spannung. Gleichzeitig nähern sich Marcus und Hadassa an – obwohl zwischen ihnen Welten liegen: Römer und Jüdin, Herr und Sklavin.
    Hadassa ist emotional, spannend und tiefgründig. Francine Rivers zeichnet keine perfekten Menschen, sondern Menschen mit Fehlern, Ängsten, Zweifeln und Verletzungen – Menschen, die im Schmerz nach Wahrheit suchen.

    Mich hat besonders berührt, dass der Glaube hier nicht als einfache Antwort auf schwierige Fragen dargestellt wird. Stattdessen zeigt Rivers, wie Glaube gerade mitten im Leid wachsen und tragen kann.

    Eine bewegende, intensive und außergewöhnliche Geschichte, die lange nachwirkt.
  • 5/5 Sterne

    Eine Geschichte, die unter die Haut geht

    Diese Geschichte musste ich erst einmal sacken lassen. Francine Rivers versteht es mit Worten umzugehen. Ihr Schreibstil ist fesselnd, lebendig und geht tief unter die Haut.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hadassa. Als Sklavin wird sie nach Rom verkauft und dient fortan in einem reichen Haus. Dort findet sie sich in einer Welt wieder, die ihr völlig fremd ist – geprägt von Luxus, Macht und Intrigen. Doch gerade in dieser Umgebung hält sie unbeirrt an ihrem Glauben fest.

    Diese Geschichte hat in mir die unterschiedlichsten Gefühle ausgelöst. Ich war wütend, traurig, fassungslos, hoffnungsvoll und immer wieder tief berührt. Francine Rivers hat es geschafft, dass mich die Ereignisse emotional vollkommen mitgenommen haben.

    Hadassa ist für mich eine wahre Heldin. Sie ist stark, mutig und hält unbeirrt an ihrem Glauben fest – ganz gleich, was ihr widerfährt. Für mich ist sie zu einem echten Vorbild geworden. Besonders beeindruckt hat mich ihre Haltung gegenüber den Menschen, die ihr Unrecht tun. Anstatt ihnen mit Hass zu begegnen, bittet sie Gott, ihnen zu vergeben. Das hat mich sprachlos gemacht und mich zum Nachdenken gebracht. Es hat mir gezeigt, wie echte christliche Nächstenliebe aussehen kann.

    Der Glaube an Gott zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und wirkt dabei unglaublich natürlich und authentisch. Genau das hat mir besonders gefallen. Gleichzeitig gab es Charaktere, deren Verhalten mich fassungslos gemacht hat. Es fiel mir schwer zu begreifen, wie Menschen zu so viel Grausamkeit fähig sein können.

    Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Ich wollte ständig weiterlesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und welche Herausforderungen die Figuren noch erwarten würden.

    Dieses Buch ist mir unter die Haut gegangen und wird mich noch lange beschäftigen. Es ist jede einzelne gelesene Seite wert und eine echte Bereicherung für jedes Bücherregal.
  • 5/5 Sterne

    Spannung pur

    Der Roman von Francine Rivers ist eine unglaublich fesselnde und eindrucksvolle Erzählung über ein Mädchen, welche als Sklavin nach Rom verkauft wird und dort als Dienerin in einem reichen Haus Unterkunft findet. Zwischen Luxus, Intrigen, Macht und Glauben bewegt sich diese junge Christin und lernt ein ganz neues Leben in einem fremden Land, fern der Heimat, kennen.

    Hadassa ist eine stille Heldin, die sich durch ihr Leben, ihre Einstellung und ihren festen Glauben in die Herzen der Leser schleicht.

    Auch wird hier aber eine andere Seite des Lebens beschrieben. Atretes, ein Germane, der ebenfalls einen Kampf verliert und nach Rom gebracht wird, um hier als Gladiator ausgebildet zu werden, um die römische Bevölkerung bei Gladiatorenkämpfen zu unterhalten. Es ist beeindruckend, wie die ungefilterte Brutalität dieser Umgebung fast greifbar ist und den Leser in die römischen Arenen entführt.

    Hier handelt es sich nicht um einen langweiligen oder gar kitschigen Roman über die Zeit der Herrschaft der Römer, sondern um eine Erzählung, die jedem Leser unter die Haut geht. Francine Rivers ist es gelungen, die Geschichte so lebendig zu erzählen, dass man den Staub, die Hitze und all die Angst hautnah mitzuerleben scheint.

    Mich hat diese Geschichte so sehr gepackt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Unzählige Fragen gingen mir durch den Kopf und ich wollte wissen, wie geht es weiter, was passiert als nächstes und wird alles wieder gut werden?

    Hier spielt der Glaube eine sehr zentrale Rolle und wird wundervoll in die Erzählung mit eingeflochten.

    In diesem Roman stimmt einfach alles. Der Spannungsbogen hält bis zur letzten Seite an und ich habe die Lesestunden sehr genossen. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben.

    Ich bin überwältigt, nachdenklich und sehr berührt von dieser Geschichte und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil dieses Romans.
  • 5/5 Sterne

    aufwühlend und berührend zugleich

    Jerusalem, 70 n.Chr.: Jerusalem wird von römischen Soldaten eingenommen und zerstört. Neben den unzähligen, die ihr Leben lassen müssen, werden ebenso viele verschleppt und als Sklaven verkauft. Dieses Schicksal ereilt auch die junge Hadassa, die sich, getrennt von allem was sie kennt, im fernen Rom wiederfindet. Als Dienerin der selbstsüchtigen und verwöhnten Julia versucht sie, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden.

    Francine Rivers lässt mit diesem Buch längst vergangene Zeiten wieder lebendig werden, deren Themen und Konflikte aber auch in unsere Zeit hineinreichen und nachklingen. Diese Geschichte lädt zum Nachdenken ein und ist genauso aufwühlend wie berührend.
    Wer die Autorin kennt, der weiß, dass es ihren Büchern nicht an Tiefgang und eindrücklichen Protagonisten fehlt, was auch auf diese Geschichte zutrifft. Sie ist sehr spannungsgeladen und packend geschrieben und voller Emotionen.

    Ich habe von Anfang an mit Hadassa gelitten und gehofft, gerade wenn der Schmerz und das Leid kaum auszuhalten war, aber auch in den Momenten, in welchen ein Lichtblick in ihr Leben fällt.
    Wenn auch nicht aufgrund positiver Eigenschaften, muss ich sagen, dass gerade Julia eine der Hauptpersonen ist, die besonders heraussticht und sehr eindrücklich beschrieben wird. Bei ihrem Bruder Marcus habe ich dagegen etwas gebraucht um seinen Charakter "greifen" zu können.
    Sehr bewegend und spannend war es über die verfolgten Christen zu lesen, welche sich im Geheimen treffen und im Verborgenen ihren Glauben leben und dabei alles riskieren. Hadassa, die all die Extreme der Stadt zu spüren bekommt, zeigt eine besondere Stärke, indem sie Ängste überwindet und an der Hoffnung und ihrem Glauben festhält.

    Ich empfehle das Buch von Herzen weiter, möchte aber dennoch sagen, dass es wirklich keine leichte Kost ist. Es thematisiert Tod, unterschiedlichste Formen von Gewalt und Misshandlung, sowie viele Facetten eines ausschweifenden Lebensstils. Doch es zeigt auch, dass es in einer Welt, die von all diesen Dingen erschüttert wird auch Liebe, Hoffnung und Glaube gibt.
    Ein ganz besonderes Buch, das lange in Erinnerung bleibt!