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INFOS

#FragEinenMönch

100 Fragen (und unzensierte Antworten)

Als im Dezember 2019 das YouTube-Video #FragEinenMönch erschien, in dem der Benediktiner Nikodemus Schnabel auf vorher gesammelte Fragen zum Leben als Mönch antwortete, war das Echo begeistert: Ein Mönch und Katholik, der offen, ehrlich und reflektiert auch auf schwierige und persönliche Fragen eingeht und einen klaren Standpunkt vertritt! Und dass, ohne andere zu verurteilen oder ihnen seine Meinung aufzudrücken. Allgemeines Credo der über 1 Million Zuschauer: "Mit dem würde ich gern mal ein Bier trinken und über Gott und die Welt reden!" und: "Wenn mehr Menschen in der Kirche so wären, würde ich vielleicht wieder eintreten!"

- Was tragt ihr eigentlich unter der Kutte?
- Glaubst du wirklich alles, was in der Bibel steht?
- Vermisst du manchmal dein altes Leben und die Freiheiten?
- Habt ihr im Kloster W-LAN?

In diesem Buch greift Nikodemus diese und noch viele weitere Fragen auf, die in den viel zu kurzen 15 Minuten des Videos nicht zur Sprache kamen. Mit festem Glauben, einem weiten Horizont und jeder Menge Humor.
  • Nr. 835309
  • · Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 192 Seiten
  • · 06/2021
  • · adeo
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Pater Nikodemus Schnabel
#FragEinenMönch (eBook)
Nr. 835842
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  • „Gläserner kann ein Mönch sich nicht geben. Keine Transzendenz ohne Transparenz, das ist Schnabels Credo.“ Christ&Welt
  • „Die persönliche, direkte Sprache von Nikodemus Schnabel, sein immer wieder aufblitzender Humor und vor allem der unverstellte Einblick in das Leben als Mönch im 21. Jahrhundert heben das Buch wohltuend von "typischen" Kirchenbüchern ab.“ katholisch.de

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Sabrina H. , 30.06.2021

Ich habe das Buch sofort nach Erhalt in einem durchgelesen. Auf sehr kurzweilige, unterhaltsame Art und Weise beantwortet Pater Nikodemus die unterschiedlichsten Fragen, was mal humorvoll, mal nachdenklich, und je nach Fragestellung durchaus fundiert und differenziert ist. Das Buch gibt Impulse, die die Neugierde wecken und Lust auf mehr machen. Absolut lesenswert!

Aleshanee, Weltenwanderer, 24.08.2021

Ich bin ja in keiner Religion verhaftet und in Glaubensfragen immer am Zweifeln - aber was ich immer gerne hätte wäre mal eine Diskussion oder so eine Fragerunde an einen Mönch, einen Rabbi oder ähnlich glaubensfesten Menschen und deshalb hat mich das Buch sofort regelrecht angesprungen!

Ich hatte von dem youtube Video nichts mitbekommen, das im Dezember 2019 erschienen ist, hab mir das aber erstmal angeschaut: und Pater Nikodemus ist mir gleich so sympathisch gewesen! Er hat so strahlende Augen, die eine Zufriedenheit und innere Ruhe rüberbringen und er antwortet offen und menschlich auf alle Fragen aus der Community - da wollte ich natürlich wissen, welche anderen Antworten in diesem Buch zusammengefasst wurden.

 

Das Vorwort von Gregor Gysi hätte man sich meines Erachtens ersparen können, das war irgendwie "nichtssagend". Dafür war die kurze Einleitung von Pater Nikodemus selbst gleich perfekt einstimmend und ich finde es faszinierend, wie einem durch ein kurzes Video oder ein paar Zeilen ein Mensch gleich so sympathisch sein kann. Vor allem da er hier gleich eine Lebensweisheit mit einbringt, die ich sehr wichtig finde:

 

 

Ich glaube, dass wir vielen Problemen einfach entgegenlachen können, denn Humor gibt Menschen Kraft und kann auch ein Schutz sein.

Zitat Seite 22

 

 

Die Fragen wurden übrigens von Pater Nikodemus selbst und dem Journalisten Sascha Hellen zusammengestellt - er hat sich also nicht die "einfachsten" rausgepickt, sondern zu einer bunten Vielfalt an unterschiedlichsten Themen Stellung genommen.

 

Sehr schön finde ich z. B. seine Antwort auf Zweifel, dass man diese nicht als Gegner sehen sollte, sondern als Herausforderung, als Fragen, die neue Gedanken zulassen. Ebenso wie er gerade mit Atheisten gerne diskutiert oder Menschen, denen Religion und der Glaube an einen Gott völlig egal sind. Weil sie Anregungen bieten, für beide Seiten.

Auch dass Mönche keine Heiligen sind und durchaus ihre kleinen Laster haben und eben nicht immer und zu jeder Zeit fromm und gelassen sind, auch mal lügen, unachtsam sind oder gehässig, eben menschlich.

Der Verzicht ist selbstbestimmt - was einen großen Unterschied ausmacht zu jenen, die Armut, Enthaltsamkeit oder Gehorsam auferzwungen bekommen. Das macht ihn frei und ich kann ihn da teilweise sehr gut verstehen. Der Besitz, der Konsum, das alles füllt ja eine Leere, die mit "Dingen" nicht aufzuwiegen sind. Was uns hier fehlt nennt er die erfüllende Sehnsucht nach Gott, zumindest hab ich es so verstanden.

Ganz so sehe ich es zwar nicht, aber ich weiß, was er meint.

 

Der Ordensgründer Benedikt hat gesagt: "Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht."

Ein Ausspruch, den Pater Nikodemus leben möchte, den Genuß des Lebens selbst, was für ihn nicht im Widerspruch steht mit seinem Leben im Kloster, das ihn erfüllt.

Allerdings sagt er auch, dass er das nie für alle Menschen als Ziel sehen würde, dafür sind wir zu unterschiedlich und der Zölibat würde dann der Menschheit auch bald ein Ende setzen ;)

 

Bei manchen Fragen hatte ich das Gefühl, dass er etwas ausweichend antwortet, oder (un)bewusst seine Worte in eine andere Richtung lenkt. Manches ist auch wirklich schwer mit wenigen Worten auszudrücken, manches möchte er auch vielleicht einfach für sich behalten, wozu er ja auch jedes recht hat.

 

Ich fand dieses "Interview" auf jeden Fall spannend durch die vielen kleinen Einblicke und Infos, die ich bislang nicht wusste über das Leben als Mönch, witzig und sehr erfrischend in der Art, wie der Pater mit den Fragen ganz offen umgeht; mit ihm würde ich gerne mal zusammensitzen und über Gott und die Welt diskutieren. Etwas schade sind natürlich die Kürze der Antworten, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, oder ja, einen Dialog, aber vielleicht kommt in dieser Richtung ja auch noch etwas in einer anderen Art von Format.

Auf jeden Fall hat es ein neues Verständnis für diese Lebensentscheidung mitgebracht.

peedee, 12.09.2021

Unterhaltsame Einblicke

 

Auf Youtube gibt es das Video #FragEinenMönch, bei dem sich der Benediktiner Pater Nikodemus Schnabel neugierigen Fragen stellte. Das Echo war sehr gut, so dass er und sein Mitautor Sascha Hellen beschlossen, ein Buch mit weiteren Fragen und Antworten zu schreiben. Pater Nikodemus stellt sich hundert zum Teil sehr persönlichen Fragen und gibt mit seinen Antworten Einblick in das Leben eines Mönchs.

 

Erster Eindruck: Das Cover ist durch den aussergewöhnlichen Buchtitel mit Hashtag sowie den Fragen in den Sprechblasen auffällig, ein sympathischer Mönch – mag ich. Das Layout des Buches ist leicht und luftig.

 

Was möchte ich von einem Pater wissen? Allein schon die Lektüre des Inhaltsverzeichnisses mit den hundert Fragen war sehr amüsant. Oh ja, dies und jenes möchte ich auch wissen. Aber sachte, sachte, eins nach dem anderen… Ich habe das Youtube-Video #FragEinenMönch gesehen und interessante Fragen gehört und beantwortet erhalten. Pater Nikodemus wirkt auf mich sehr sympathisch und humorvoll. So auch seine Aussagen im Buch, wie z.B.: „Natürlich brauchen auch wir Mönche ein WLAN-Passwort, trinken gerne mal ein Bier, suchen Gott und hadern mit so mancher Entscheidung.“ Amüsant war auch, als er von ganz irdischen Problemen in einem Gottesdienst erzählt: die Blase drückte! Des Weiteren antwortet er auf Fragen, ob ein Mönch ein Langschläfer sein könne, er tätowiert oder gepierct sei, ob die Rolle der Frau in der Kirche gestärkt werden müsse und wann er zuletzt gesündigt hatte.

 

Von all den vielen Fragen/Antworten habe ich die folgenden fünf herausgepickt, die mir speziell gefallen haben:

- Frage 11 „Warum lässt Gott das Böse zu?“: Ja, das ist wohl eine der Fragen, die immer wieder gestellt werden. DIE einzige richtige Antwort gibt es da wahrscheinlich nicht.

- Frage 12 „Hattest du schon einmal Zweifel an deiner Entscheidung, ins Kloster zu gehen?“: Sehr interessant, dass er Zweifel in dieser Hinsicht sogar als wichtig erachtet. Man solle auch mal irren, scheitern, suchen und fallen und sich infrage stellen.

- Frage 18 „Hat Gott einen Plan für jeden Menschen?“: Pater Nikodemus ist sich sicher. Ich habe mich schon oft gefragt, was Gottes Plan für mich persönlich ist. Ich suche noch nach der Antwort.

- Amüsant fand ich die Frage 55 „Warum sind viele Mönche so dick?“: So verallgemeinern lässt sich der Körperumfang einer Berufsgruppe ja (zum Glück) nicht. Sehr schön war seine Antwort: „Ich bin von Gott geliebt und von Gott erlöst. Er zählt nicht meine Kalorien und stellt mich nicht jeden Tag auf die Waage. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Gott egal ist, ob ich ein kleines Bäuchlein hab oder nicht.“

- Ich lese relativ häufig Erfahrungsberichte von Menschen, die sich im kirchlichen Umfeld betätigen. Und dabei interessiert mich auch die Antwort auf die Frage, wie diese Menschen sich jeweils für ihren ganz bestimmten Orden entschieden haben. Daher war für mich Frage 63 „Warum ausgerechnet die Benediktiner?“ sehr interessant.

 

Dieses Buch ist kein theologisches Sachbuch für Spezialisten, sondern dient – zumindest aus meiner Sicht – der Unterhaltung und dazu, das „geheimnisvolle“ Leben eines Mönchs ein bisschen zu erklären. Mir hat das Buch sehr gefallen – 4 Sterne. Nun lese ich sein früheres Buch „Zuhause im Niemandsland – Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina“ (es hat schon sehr interessant begonnen).

 

N. B., 15.09.2021

Kurzweilig und authentisch!

 

Mit „#FragEinenMönch“ ist ein wirklich unterhaltsames und auch lehrreiches Buch entstanden, dass definitiv auch von Nichtgläubigen gelesen werden sollte.

Bereits das Cover und der Titel mit Hashtag versprechen ein lockeres und kurzweiliges Innenleben. Pater Nikodemus wirkt sehr sympathisch, weltoffen und ehrlich bei der Beantwortung und gibt immer wieder Denkanstöße für die eigene Sichtweise, wie bspw. zu den „Patchwork-Identitäten“ oder wie man mit Zweifeln umgeht. Genau solche Menschen braucht es, um die Verkrustungen aufzubrechen, die Pater Nikodemus anspricht.

 

Wer allerdings hofft, dass er ein tiefgründiges Sachbuch bekommt, der wird dadurch nicht zufrieden gestellt.

 

Alles in allem wirklich ein gutes, kurzweiliges Buch, dass zum Nachdenken anregt und kurze, greifbare Einblick in ein Leben gibt, welches aus vollem Herzen Gott gewidmet ist. Gerne mehr davon!

 

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