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Eigentlich nordwärts

Mit Kind und Rad durch Norwegen. Wie unser Familienabenteuer anders verlief als geplant und doch ans Ziel führte.

Anja und Jörg Varnholt hatten einen kühnen Plan: Mitten in ihrem vollen Leben mit Häuschen, Jobs, Kindern und Hund wollten sie eine dreimonatige Auszeit einlegen. Mit dem Fahrrad sollte es von Darmstadt nach Norwegen gehen.

Wie letztlich alles ganz anders kam und sie von Nord nach Süd radelten, anstatt wie ursprünglich geplant in die andere Richtung, wie sie dennoch ihr Abenteuer in vollen Zügen genießen konnten, sie ihre "Eigentlichs" in wertvolle Erfahrungen umzuwandeln lernten und entdeckten, dass es manchmal viel schöner ist, sich führen zu lassen, als dem Plan zu folgen - das erzählen die beiden in diesem wunderschönen Buch.

Ihre Geschichte macht Lust darauf, auch selbst die Träume vom anderen, längeren, ursprünglicheren Reisen zuzulassen und vom einschränkenden "Das geht doch nicht!" zu ungeahnten, neuen Möglichkeiten aufzubrechen.

Ein unterhaltsamer Reisebericht mit großformatigen Bildern und wertvollen Gedanken über die Höhen und Tiefen unterwegs, spirituelle Erfahrungen und spannende Begegnungen.
  • Nr. 835243
  • · 17 x 24 cm, durchgehend farbig, mit vielen Fotos, 256 Seiten
  • · 08/2019
  • · adeo
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Leseprobe

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Gustav T., 10.09.2019

Eigentlich ist das Buch "Eigentlich nordwärts" ein Reisebericht. Aber uneigentlich steckt deutlich mehr dahinter. Selbstverständlich ist eine Radtour durch Norwegen - egal ob nun nord- oder südwärts - ein Abenteuer für sich. Noch mehr, wenn man wie Anja und Jörg Varnholt auch noch den 6-jährigen Sohn und eine 16-jährige Hündin dabei hat. Mit viel Gefühl und eindrucksvollen Bildern schildert das Ehepaar aus Darmstadt ihre dreimonatige Reise Richtung Norden. Dabei bekommt das Wörtchen "eigentlich" einen ganz besonderen Wert. Eigentlich sollte es schon NACH Norwegen mit dem Fahrrad gehen, eigentlich war die Mitnahme von Hündin Metti nicht geplant und eigentlich ist so eine Reise auch viel zu teuer.

Doch an erster Stelle führt die positive Einstellung der Familie Varnholt zu unverhofften Änderungen dazu, dass sie eine großartige Reise verbringen und darüber sehr schön berichten können.

Schnell merkt der Leser, dass nicht nur die Familienbande stark ist, sondern dass auch die Beziehung zu Gott eine wichtige Rolle spielt. Auch, wenn es während der Reise mal nicht so läuft wie erhofft, hilft der Glaube schwierige Situationen zu meistern und zeigt auf, dass irgendwo immer ein Platz für dich frei ist (Danke, Noah, für das tolle Zitat, chapeau für so viel Weisheit in so jungen Jahren!).

Darüber hinaus erfährt der Leser viel über die norwegische Mentalität und Kultur. Mit dem Fahrrad zu reisen erscheint mir auch nach der Lektüre des Buchs die mit Abstand beste Möglichkeit, um Land und Leute kennenzulernen. Die Entschleunigung ist greifbar! Das Ganze wird mit wirklich tollen Aufnahmen ergänzt, sodass das Fernweh sich vehement Gehör verschafft.

Die Varnholts geben zudem von ihren Gefühlen Einiges preis. Auch so wäre es ein schöner Reisebericht geworden, aber die Einblicke in die Gefühlswelt während einer derart langen Reise, die man überwiegend zu dritt verbringt, sind die Besonderheit dieses Buches.

Natürlich ist das Buch auch für mich ein Reisebericht, aber die detaillierte Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens und die gesunde Beziehung zu Gott machen den Unterschied aus. Ähnlich wie "Mit 50 Euro um die Welt" von Christopher Schacht (auch aus dem adeo-Verlag) setzt sich "Eigentlich nordwärts" so vom Massentourismus und Backpacking-Hype ab. Grundsätzlich ist es ja keine völlig wahnsinnige Idee für zwei bis drei Monate Elternzeit nach Skandinavien zu reisen, aber es braucht eben nicht immer die Nahtod-Erfahrung und Adrenalinkicks, um sich selbst noch spannender darzustellen. Das Buch ist nicht so fern von der Realität, dass der Leser denkt: "Na, sowas werde ich nie machen. Das ist ja verrückt." Vielmehr hat das Buch bei mir ausgelöst, dass es neben einer guten Idee nur noch ein bisschen Mut (und ein klein bisschen Geld) braucht und man nicht im Dschungel Südamerikas oder in den Bergen Asiens für große Abenteuer unterwegs sein muss.

Am Ende führt das Buch noch einige Tipps für (Rad-)Reisende in Norwegen auf, die zwar hilfreich sind, aber ich denke, dass dieses Buch mehr wegen des Erfahrungsberichts der Familie Varnholt gekauft und gelesen wird, denn als Reiseführer. Klar, manche Infos sind gut, aber wenn ich persönlich eine Norwegenreise mache, würde ich mir lieber einen Reiseführer kaufen und das vorliegende Buch mehr als Anregung gebrauchen.

Insgesamt habe ich die Gestaltung des Buches als sehr ansprechend empfunden. Die Karten im Umschlag sind schön gemalt und die großen Bilder erwecken Reiselust beim Betrachter.

Ein tolles Buch, dass durch seinen Bezug zur Schönheit der Familie und des Glaubens kein 0815 Reisebericht ist, sondern zum Nachdenken anregt!

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