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... und plötzlich Pilger

Wie ein All-inclusive-Urlauber sich selbst, Gott und ungeahnte Freiheit entdeckt

Einsame Buchten, endlose Strände und eine traumhafte Steilküste - der Camino del Norte im Norden Spaniens ist einer von zahlreichen Jakobswegen, die nach Santiago de Compostela führen.

Johannes Zenker hat sich 2019 ziemlich blauäugig und ohne jede Wandererfahrung auf diese 830 km lange Reise begeben. Im Gepäck hat er die großen Fragen: Er möchte herausfinden, was er wirklich im Leben braucht. Und was ihn langfristig zufrieden macht. Also tauscht er die Bequemlichkeit seiner gewohnten All-inclusive-Urlaube gegen den rauen Pilgeralltag ein und findet unterwegs die Antworten, nach denen er gesucht hat - und sogar noch einige mehr.

Eine unglaublich amüsant geschriebene, mitreißende Reise voller verrückter, kurioser Erlebnisse und überraschender Erkenntnisse, bei der alles, was man zum Leben braucht, in einen Rucksack passt.
  • Nr. 835341
  • · Gebunden, mit Bildteil, 13,5 x 21,5 cm, 256 Seiten
  • · 03/2022
  • · adeo
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Johannes Zenker
... und plötzlich Pilger (eBook)
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Franziska , 27.03.2022

Johannes Zenker ist noch nie gewandert und treibt auch keinen Sport. Doch da ja auch Rentner den Camino del Norte schaffen, ist auch er Zuversichtlich. Mit seinen Turnschuhen stiefelt er also nach einer 20- stündigen Busfahrt und einer skurrilen Nacht auf einem Bahnhof los. Seine Erlebnisse hält er in Tagebuchform fest. Er berichtet von herausfordernder Natur, seltsamen Menschen und vor allem auch seiner eigenen Gedanken- und Gefühlswelt. Dabei schreibt er mir sehr viel Humor und nimmt sich selbst meistens nicht ganz ernst.

 

Das Buch zu lesen war eine Erfahrung für sich. Er schafft es, dass man das Gefühl hat dabei zu sein. Und während um mich herum meine Kinder spielen, wandere ich auf dem Camino del Norte und staune über den 80- jährigen Hiroto mit seinen zwei Rucksäcken, freue mich über ein Wiedersehen mit David und rätsle über Richard der den Teufel sucht. Vor meinem inneren Auge sehe ich die steilen Felsenküsten und kenne nun Johannes Zenker geheimes Schatzversteck. Ich fühle den liebevollen Umgang der Pilger untereinander und wäre gerne selber beim Kartenspielen dabei.

 

ACHTUNG SPOILER

 

Lediglich seine Suche nach Gott lässt mich den Kopf schütteln. Er scheint Gott wirklich in seinem Kopf und seinen Argumenten zu suchen, anstatt direkt mit ihm darüber zu sprechen und in seinem Wort nach ihm zu suchen. Sein Fazit ist für seine Argumentation schlüssig. Doch ich hoffe und wünsche von Herzen, dass Johannes Zenker Gott einfach direkt bittet sich zu zeigen, dass passt ja auch prima zur Jahreslosung 2022.

 

SPOILER ENDE

 

Johannes Zenker ist mir selber auch sehr ans Herz gewachsen und ich war ein bisschen traurig als das Buch zu Ende ging. Ich kann mir gut vorstellen das er den Camino (oder einen Anderen) ein weiteres mal geht. Davon würde ich dann mit großer Freude auch lesen wollen. Ich jedenfalls habe nun noch größere Sehnsucht den Camino selber ein mal zu gehen. Aber bitte nicht in Turnschuhen ;)

Macht definitiv Lust aufs Pilgern, 27.03.2022

Seid ihr schon Mal gepilgert? Träumt ihr davon einmal den Jakobsweg zu erwandern? Ich ja. Daher lese ich auch unheimlich gerne Pilgerberichte, so wie diesen hier von Johannes Zenker. Der Autor ist 2019 von Irun nach Santiago gewandert, das ist der nördliche "Küstenweg" , der Camino del Norte / Camino de la Costa. Von seinen Erlebnissen, vor allem seinen inspirierenden Begegnungen mit verschiedenen anderen Pilgern/Pilgerinnen, von seinen Gedanken, aber auch von seinen Eindrücken der landschaftlichen Schönheiten und seinen Mal mehr und Mal weniger anstrengenden Etappen handelt sein Buch. Anfangs ganz unbedarft, ungeübt und vielleicht auch unüberlegt (was die Ausrüstung angeht), ist er die mehr als 800 km lange Strecke angegangen. NIcht immer läuft alles glatt, aber mit jeder Etappe kommt er dem Ziel Santiago näher. Wenn er am Anfang sogar ans Aufgeben dachte, so fällt ihm am Ende das Ende des Weges, das Ende der Pilgerreise, schwer.

 

Unterwegs trifft er die unterschiedlichsten Menschen, die alle das selbe Ziel haben, doch jeder/jede von ihnen hat andere Vorraussetzungen, Träume, Gedanken. Von diesen Begegnungen, Wieder-Aufeinander-Treffen und Erfahrungsaustauschen berichtet er genauso, wie von den verschiedensten Unterkünften, Herbergsverwaltern und Naturschönheiten, den anstrengenden Passagen und von seinen Gedanken, die ihn auf diesem Weg durch den Kopf gegangen sind.

 

 

Ich habe mich beim Lesen mittendrin gefühlt, habe seinr Route nachgegoogelt und habe vor allem Gefallen an seinen Gedanken und Überlegungen über Gott und die Menschheit gefunden.

 

Das Buch ist ein sehr interessant, fesselnd und kurzweilig zu lesen, Johannes Zenker hat eine sehr humorvollen Art zu schreiben und zu berichten, dabei kommen aber auch die nachdenklichen Passagen nicht zu kurz. Dem Autor ist hier eine ausgewogene Mischung gelungen!!

 

Die Folge: Wieder ist mein Traum ein bisschen größer geworden, selbst Mal diese Erfahrungen zu machen.

 

Eine Karte im Innendeckel und Fotos im Mittelteil vervollständigen die hochwertige Hardcover Ausgabe des Verlags adeo.

 

 

Fazit: Interessante, kurzweilige, humorvolle, aber auch nachdenklich machender Pilger-Reisebericht - der definitiv Lust aufs Pilgern macht

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