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Hass gelernt, Liebe erfahren

Vom Islamisten zum Brückenbauer.

"Wer den islamistischen Terrorismus bekämpfen will, muss herausfinden, wer oder was die Terroristen prägt. In der Koranschule, der Moschee und zu Hause wurde ich dazu erzogen, zu hassen. Ich schaute auf Andersgläubige herab und war bereit, sie zu töten. Als ich viel zu spät merkte, dass ich mir dabei selbst schadete, wurde meine Welt auf den Kopf gestellt."

Yassir Eric konvertiert zum Christentum, wird von seiner Familie für tot erklärt und muss aus dem Nordsudan fliehen. In Deutschland beginnt er ein neues Leben. Sein Buch ist wegweisend für alle, die an einem kritischen Dialog über den Islam interessiert sind.
  • Nr. 835177
  • · gebunden, mit Schutzumschlag, 16 S. farb. Bildteil, 224 Seiten
  • · 08/2017
  • · adeo
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Yassir Eric
Hass gelernt, Liebe erfahren - eBook
Nr. 835779
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  • „'Hass gelernt, Liebe erfahren' ist ein bemerkenswertes Buch eines bemerkenswerten Mannes. In dieser Biografie steckt viel Emotion und Leid, aber auch Liebe und Kraft.“ Pro
  • „Yassir Eric öffnet anhand seiner eigenen Biogra?e den Blick in eine uns fremde Welt. [...] Dabei gelingt es ihm, spannend und anschaulich zu schreiben. Meiner Befürchtung, das Buch eines zum Christentum konvertierten Muslims könnte stark tendenziös sein, setzt Eric eine äußerst sachliche Schreibweise entgegen. Und es gibt eine unglaubliche Pointe. Wahnsinn!“ dranNext
  • „Die Geschichte zeigt, dass Gottes Wirken noch immer unfassbar ist und auch bleiben wird.“ ERF Medien Südtirol

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Andreas Schmierer, Theologiestudent, 30.08.2017

Beeindruckend, unaufgeregt und hoffnungsvoll

 

Wer nur Prolog und Epilog des Buches liest, weiß wie unglaublich die filmreife Geschichte von Yassir ist: Nachdem er als muslimischer Jugendlicher einen Mitschüler fast totgeprügelt hat, begegnet dieser ihm viele Jahre später unverhofft auf einer Pastorenkonferenz in Ägypten, wo Yassir einen Vortrag hielt und sagt ihm: „Ich habe immer für dich gebetet.“

 

Yassir Eric wächst als Muslim im Sudan auf, geht auf eine Koranschule und hasst Christen. Als sein Onkel, ein Imam, konvertiert und Christen erfolgreich für die Heilung eines Familienmitglieds beten, begegnet Yassir Gott. Von der Familie wird er ausgestoßen, sie beerdigen ihn symbolisch, er wird bedrängt, verfolgt und immer wieder festgenommen. Über Umwege gelingt ihm die Flucht nach Deutschland. Inzwischen leitet Yassir das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI) in Korntal und engagiert sich für Konvertiten.

 

Beeindruckend, unaufgeregt und hoffnungsvoll beschreibt Yassir Eric seinen Wandel vom Islamisten zum Konvertiten, der sich für eine echte, kritische Auseinandersetzung mit dem Islam einsetzt und bis heute die Muslime – und seine Familie – trotz Enterbung, Beerdigung und Verfolgung immer noch liebt. Yassir Eric ist das lebendige Zeugnis für die grenzenlose und verändernde Liebe Gottes in dieser Welt.

 

Am Ende des Buches sind zudem noch ein Brief von Yassir an seinen Vater sowie neun Thesen zur emotionalen Islam-Debatte unserer Zeit abgedruckt –ganz ohne Populismus und sehr differenziert.

 

Fazit: Wahrscheinlich das beste Buch, das es aus der Innenansicht des islamistischen Terrorismus gibt – mit Gänsehaut-Garantie und großer Dankbarkeit für Brückenbauer Yassir Eric.

 

Maerchentraum, 12.12.2017

Cover:

Das Cover gefällt mir gut - passend zu einer Biografie. :) Und der weiße Einband war auch total schön und passt zu der Schriftfarbe auf dem Cover. :)

 

Inhalt:

Der Schreibstil ist wirklich toll -total packend und interessant geschrieben. Das Lesen macht einfach Spaß. :)

 

Auch inhaltlich ist das Buch unglaublich interessant. Toll fand ich vor allem, dass er sich nicht an diese politische Korrektheit hält, sondern klipp und klar anspricht, wo die Probleme liegen, dass es eben nicht so ist, dass Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hat und dass er viel zum besseren Verständnis beiträgt und dabei gleichzeitig überlegt, wie man daran etwas ändern kann.

 

Seine Geschichte ist wirklich interessant und auch wie er zum Glauben gefunden hat und diesen mittlerweile lebt. Ich hatte zuvor schon ein Interview bei "Mensch Gott" gesehen, in dem er auch schon ein bisschen davon erzählt hat und da fand ich ihn auch schon sehr sympathisch, weswegen ich dann auch noch interessierter am Buch war.

 

Toll fand ich auch, dass er zwischen seinen Erzählungen zu seiner Lebensgeschichte die Geschehnisse reflektiert und auch Erklärungen abgibt - das hilft sehr, einiges viel besser zu verstehen.

 

Die Bilder in der Mitte des Buches fand ich auch total schön und interessant. Und das Lesebändchen war eine tolle Zusatzbeigabe. :)

 

Am Schluss gibt es noch eine Zusammenfassung seiner wichtigsten Punkte/Impulse, die er den Menschen bezüglich des Islams noch mit auf den Weg geben möchte - das ist wirklich eine sehr gute Idee und so kann man da jederzeit noch einmal reinschauen.

 

Fazit:

Insgesamt ein sehr interessantes und bewegendes Buch, das auch viele schreckliche Dinge aufzeigt, keine Angst davor hat Wahrheiten, Probleme und Gefahren anzusprechen, die Sicht weitet, zum besseren Verständnis beiträgt, gleichzeitig reflektiert und Verbesserungsvorschläge gibt - und das alles neben seiner Erzählung über sein Leben.

 

Ein wirklich gelungnes Buch, das ich jedem weiter empfehlen kann!

5 Punkte mit Sternchen :)

Elke J. Duerr, 31.05.2020

Ein großartiges Buch! Obwohl ich selbst mich von meiner katholischen Religion ziemlich entfernt habe, bewundere ich Yassir Eric für seine Überzeugung und seinen Einsatz als "Brückenbauer". Er findet kluge, treffende Worte und man wünscht sich, dass die Tonangebenden im Islam und im Christentum sich seine Geschichte zu Herzen nehmen würden. Und vor allem für die deutschen bzw. westlichen Politiker sollte dieses Buch Pflichtlektüre sein.

julzpaperheart, 01.09.2021

"Obwohl ich enterbt, totgesagt, beerdigt und durch einen neuen Sohn ersetzt wurde. Für mich wirst Du immer mein Vater bleiben. Denn du kennst unser arabisches Sprichwort: "Blut wird nie Wasser werden"." (S. 206)

 

Yassir Eric wächst in einem wohlhabenden Elternhaus in Nordsudan auf und soll in Zukunft eine führende Rolle in seinem Clan einnehmen. Als Vorbereitung darauf wird er bereits mit acht Jahren in eine Koranschule geschickt, die sehr weit weg von seinem Zuhause und seiner Familie ist. Unter Lieblosigkeit, Strenge und Bestrafungen muss er den Koran auswendig lernen. Niemand hat ihn darauf vorbereitet und nachdem ihn sein Vater Jahre später wieder abholt, ist er längst kein sorgloses Kind mehr, denn die Zeit in der Koranschule haben ihn sehr geprägt und seine extremistische Meinung und den Hass verstärkt. Er würde alles tun, was nötig ist, um Allah zu gefallen und in den Himmel zu kommen. Alles, was aus seiner Sicht und aus der Sicht seiner Familie notwendig ist, auch Mord an Ungläubigen. Er wächst in einer lieblosen und menschenfeindlichen Umgebung auf und wird in eine sehr extremistische Richtung erzogen. Nachdem sein geliebter Onkel zum Christentum konvertiert und daraufhin aus dem Clan geworfen wird, beginnt auch Yassir Vieles zu hinterfragen und beginnt sein Leben neu auszurichten.

 

Das Buch befasst sich mit Yassirs Kindheit und Jugend, seine Anfänge als Christ, zeigt Ausschnitte aus seinem aktuellen Leben und befasst sich zum Abschluss mit dem Thema Islamismus und Integration. Der Brief am Ende des Buches hat mich emotional sehr mitgenommen.

 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Den Aufbau fand ich auch sehr gut, da mir der Perspektivwechsel zwischen dem Bericht und der heutigen Sicht gut gefallen haben. Die Erklärungen waren sehr hilfreich, um die Handlung und muslimische Ansichten besser zu verstehen. Auch den Bericht über die erste Zeit in Deutschland fand ich sehr spannend.

 

Yassir schafft es nicht nur mit seiner Biografie den Leser an die Handlung zu fesseln, sondern zeigt auf, wie man Muslime und Menschen aus dem Nahen Osten besser verstehen kann, trotz unterschiedlicher Erziehung, Werte und Gesellschaft. Das Buch hat mich noch einige Tage nach dem Lesen beschäftigt, denn ich habe Vieles daraus mitnehmen können und über einige Themen längere Zeit nachdenken müssen.

 

Das Buch selbst ist sehr schön und hochwertig gestaltet, das Lesebändchen ist ein tolles Extra. Die Fotos und die Erklärungen bereichern die Geschichte.

 

„Hass gelernt. Liebe erfahren“ ist ein sehr spannendes und lehrreiches Buch, was ich Jedem weiterempfehlen kann. Es gewährt einen unglaublichen Einblick in die arabische, muslimische Kultur und ermöglicht ein anderes Verständnis für diese Menschen.

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