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Mehr als Ja und Amen

Doch, wir können die Welt verbessern.

Warum ist das Wort "Weltverbesserer" heutzutage eigentlich negativ besetzt? Margot Käßmann ist sich sicher: Unsere Welt braucht genau diese visionären Menschen.

Kopfwissen ist nicht alles. Margot Käßmann spricht die Sprache des Herzens. Es geht ihr nie um political correctness oder den moralischen Zeigefinger - sondern um die Sehnsucht nach einer besseren Welt. Eine Welt, in der Versöhnung auch mit den schlimmsten Feinden möglich ist, eine Welt, in der es Hoffnung und Gerechtigkeit wider alle Vernunft gibt ...

Für die einen bleibt es eine Utopie, für den, der glaubt, wird es zum Traum seines Lebens. Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein Leben mit anderer Perspektive.

Mit Messerschnitten von Martin Glomm.
  • Nr. 814277
  • · Gebunden, mit Schutzumschlag, 272 Seiten
  • · 04/2013
  • · adeo
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Margot Käßmann
Mehr als Ja und Amen (eBook)
Nr. 814716
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  • „Ein flammendes Plädoyer, sich für andere zu engagieren - auch im Kleinen.“ emotion
  • „So wie es aussieht, will Margot Käßmann wirklich die Welt verbessern.“ Frankfurter Neue Presse
  • „Einleuchtend, humorvoll und für jeden nachvollziehbar bringt Margot Käßmann ihre Themen an den Mann und die Frau.“ Der Evangelische Buchberater
  • „Die Autorin (...) zeigt positive, von christlichen Werten geprägte Leitbilder auf.“ Neues Leben
  • „Es braucht solchen Optimismus und solches Gottvertrauen, um Menschen anstecken und begeistern zu können. Darin liegt auch die Stärke dieses Buches. In zehn Kapiteln legt Margot Käßmann die Finger auf die gesellschaftlichen Wunden und fordert dazu auf, sich im Ehrenamt zu engagieren.“ zeitzeichen

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M. Pietsch, 18.07.2013

Der Titel weck bei mir hohe Erwartungen, denn es weckt Erinnerungen: Wir trafen uns seit meiner Bekehrung im Jahre 1973 jeden Montag in der Leipziger Nikolakirche, um für die Stadt zu beten. Das Büchlein von Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky: "Nicht nur Ja und Amen" wirkte dann in den 80ern wie ein besonerer Anstoß des Heiligen Geistes und ermutigte uns, unser Gebet mit entschiedenem Engagement für Veränderung zu verbinden. Aus dem Gebet ging eine Bewegung hervor, die schließlich im Herbst 1989 die ganze Stadt und sogar das Umland ergriff und zu den großen Montags-Demonstrationen führte. Margot Käßmanns Buch blebt dahinter weit zrück, es ist zwar umfangreicher und schneidet viel mehr Themen an, aber genau das ist auch ein Problem: wie in einem Zettelkasten werden Probleme benannt, ohne wirklic ins sie einzuführen. Und auch wenn die Autorin durchweg an das Engaement der Leser appelliert, ihre Sprache erreicht mich nicht. Ich komme mir vor, als hätte jemand 100 Talkshow-Auftritte von ihr zu einer Collage zusammengeschnitten und ich denke: "Sieh mal an, wofür ales sich de Frau interessiert!" Und über das eine oder andere Thema hätte ich gern mal mit ihr diskutiert - aber das is dann auch alles. Wirklich gut wird das Buch, wenn Margot Kämann ganz konkret aus ihrer eigenen Erfahrung berichtet, etwa bei der Episode mit der "Behinderten"- Theaergruppe im Hospiz Lilienthal. Doc auch da könnte se noch konkreter erzählen und würde dafür vielleicht sogar Lacher bei den Lesern ernten ... Schade um die vergebene Chance! Dabei hätte es en wichtiges Buch werden können. Bleibt nur Frau Käßmann zu wünschen, dass sie um Einiges kürzer tritt, sich Zeit und Ruhe nimmt, um die Bibeltexte zu lesen und ganz neu auf sich wirken zu lassen, damit sie dann aus dem Gebet zu konzentriertem und entschiedenem Handeln kommt, unbeeinflusst von dem ganzen Medienspektakel. Da hätte sie dann wirklich etwas zu sagen ...

Schalm Euch allen, Peter Michael Pietsch

M. Lahnstein, 04.08.2013

Auf dieses Buch bin ich durch den Untertitel aufmerksam geworden "...doch wir können die Welt verbessern". Genau darauf bin ich gespannt.

 

In einem umfangreichen Vorwort und zehn thematisch umfangreichen Kapiteln beschreibt die Autorin was in unserer Welt alles im Argen liegt. Das fängt in ihrem persönlichen Umfeld an und endet in der großen weiten Welt. Dabei nennt sie uns ihre Beobachtungen oder auch Möglichkeiten, die zur Verbesserung einer Situation schon geschaffen wurde, z.B. für die Kinder das Arche Projekt, wo Kinder aus sozial benachteiligten Familien ein Essen und Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung erwartet.

 

Allerdings fühle ich mich von der Fülle des Materials beinahe erschlagen. Sehr gut finde ich das Buch als Analyse der derzeitigen Situation, wurden hier doch einige Themen im Buch vereinigt. Als Motivation jetzt aktiv zu werden, finde ich es weniger geeignet und ich frage mich etwas, was die Autorin uns mit diesem Buch sagen möchte? Bevor der Einzelne sich in vielen verschiedenen Projekten verzettelt, fängt man doch lieber erstmal bei einem Projekt an. Aber wo?

 

Die Autorin schreibt natürlich aus einer Position, die nicht jedem gegeben ist. Als ehemalige Bischöfin der evangelischen Landeskirche war sie finanziell abgesichert und ist weit umhergekommen. Wenn man jetzt die allgemeine Situation in Deutschland betrachtet, steht man vor einer zunehmenden Verschlechterung der finanziellen Situation in Familien, aber auch der jungen und alten Arbeitnehmern. Nur wenige priviligierte Berufsgruppen u.a. Beamte haben noch einigermaßen Sicherheit, was ihre private und berufliche Situation angeht. Wohin soll das führen?

 

Ich hätte es sehr begrüßt, wenn mehr darauf eingegangen worden wäre. Unsere Familien und Kinder sind schließlich unsere Zukunft. Es ist natürlich interessant von einem Treffen in den USA zu lesen und auch über das ein oder andere Projekt im Ausland. Teilweise wird das Buch etwas politisch. Jetzt könnte man darüber diskutieren, ob man aus dieser Richtung mit Hilfe rechnen kann. Vieles von den angesprochenen Themen ist nicht neu und hat man meist schon in den Nachrichten gehört und in der Zeitung gelesen. Für dieses Buch hat die Autorin auch ganz viele Zeitungsauschnitte gesammelt.

 

Letzendlich fehlt mir der zündende Funke, der uns wirklich aktiv werden lässt. In dem Buch wird beinahe kein Thema ausgelassen, was den Leser mit Informationen überladen zurücklässt. Als Analyse finde ich das Buch sehr gut, als Motivationshilfe um aktiv zu werden, weniger. Es gibt viele interessante Gedanken, das streite ich gar nicht ab, aber es hat mich weniger als das Buch „Freihändig“ berührt.

ohne Angabe, 18.09.2013

Der Buchtitel hat mein Interesse geweckt und mich an ein anderes Büchlein erinnert: "Nicht nur Ja und Amen" von Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky. Das hat uns, die wir uns seit 1973 allmontäglich in der Leipziger Nikolaikirche trafen, um für unsere Stadt Leipzig zu beten, in den 80ern den Blick geweitet, den Horizont aufgerissen und ermutigt, wahrhaftig Veränderungen zu erwarten und dafür aktiv zu werden. So wurde aus einer kleinen Gruppe eine schnell wachsender Kreis von Menschen, das Montagsgebet in der Leipziger Nikolaikirche wurde zum Begriff, und als uns die Hoffnung und die uns zuwachsende Kraft aus der Kirche hinaus auf den Vorplatz und schließlich, Oktober 1989, auf die Straße um den Leipziger Innenstadtring führte, hatte dies Büchlein einen nicht unbeträchtlichen Anteil daran ...

Daran also erinnerte mich der Buchtitel. Doch für mich hält das Buch nicht, was es so zu versprechen scheint. Es kommt mir vor wie ein Zettelkasten, gefüllt mit Notizen für Interviews, Talkshows und ähnliche Gelegenheiten. Das sind eine Menge interessanter Gedanken und Anregungen, aber sie bleiben wie auf dem Fußboden verstreut liegen, so dass man sie schnell zusammenrafft, um sie zurück in den Zettelkasten zu stecken. Schade! Was hätte daraus werden könne, wenn die Autorin sich Zeit genommen hätte! Wenn sie jedes Kapitel mit einem Bibeltext begonnen und dazu dann ihre Erfahrungen erzählt hätte - denn solche hat sie doch zu erzählen, und wenn sie etwa von ihren Erfahrungen in einer Schule für behinderte Kinder (da darf man übrigens auch von Kindern mit besonderer Begabung reden) erzählt, wird es richtig spannend! Und dann hätte sie dahinein ihre weiterführenden Gedanken, Anfragen und Anregungen einstreuen können. Veschenkte Chancen! Schade! Da bleibt mir jetzt nur, das Buch als eben solch einen Zettelkasten zu verwenden, es durchzublättern, bis ich auf ein Stichwort stoße,das mich jetzt gerade anspricht, ein paar Absätze dazu zu lesen, um mich dann meinerseits anderswo in das sich auftuende Thema zu vertiefen. Und vor allem: mir selbst in der Bibel Rat zu holen, mir selbst Abschnitte in meiner Bibel herauszusuchen, die mir dazu etwas zu sagen haben. Da wünschte ich mir dann Bücher, die uns helfen, zu den aktuell brennenden Fragen und Problemen in der Bibel Anleitung und Zuspruch zu finden. Eben das vermag dieses Buch nicht, obwohl die Autorin so etwas schon mal geleistet hat - meiner Erinnerung nach. Hier hätte der Verlag sie mehr fordern und ihr mehr Zeit geben sollen.

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