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INFOS

Altwerden beginnt im Kopf - Jungbleiben auch

"Es ist merkwürdig. Die eigene Lage wird ernster - immerhin gehe ich nun auf die fünfundsiebzig zu -, aber die Welt nötigt mir immer häufiger ein mildes oder amüsiertes Lächeln ab. Die Welt in Gestalt von überängstlichen oder aufgeregten oder großmächtigen Zeitgenossen zum Beispiel. Zwar habe ich mir auch früher Freiheiten genommen - die Freiheit, Dinge beim Namen zu nennen, oder die Freiheit, mich lustig zu machen. Mit den Jahren hat die innere Freiheit allerdings weiter zugenommen. Sie ist ein schönes Geschenk des Alters.

Mit Applaus werden die meisten von uns nicht rechnen dürfen. Umso dringender haben wir den Humor in unseren späten Lebensjahren nötig. Denn eigentlich ist es ja zum Schreien. Zum Schreien komisch und zum Schreien traurig: Die Kräfte nehmen ab - ausgerechnet jetzt, wo wir noch nie so gut waren. Wo wir noch nie so reich waren, reich an Erfahrungen, reich an Wissen, reich an Verständnis, Einsichten und Menschenkenntnis. Haben wir uns das früher nicht immer gewünscht, diese Gelassenheit, diese Selbstsicherheit, diese innere Freiheit, diese Souveränität?"


Abtprimas Notker Wolf
  • Nr. 835037
  • · Gebunden, mit Schutzumschlag, 256 Seiten
  • · 06/2015
  • · adeo
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  • „Schon der erste Satz in Notker Wolfs neuem Buch ist ein Plädoyer für Humor im Alter. Das zieht der Abtprimas des Benediktinerordens durchs ganze Werk - das Altwerden annehmen statt es tragisch zu nehmen und lieber einmal lachen, statt immer verbitterter zu werden.“ Katholisches Sonntagsblatt
  • „Seine Lebenstipps sind lesenswert. Herausgekommen ist ein offenes Buch, das im eigenen Lesen ebenso anregend ist wie als Fundort interessanter Aussagen für die Katechese mit älteren Menschen.“ Anzeiger für die Seelsorge
  • „Insgesamt machen die immense Lebenserfahrung des Abtprimas und sein Humor die 22 flüssig geschriebenen Kapitel zu einer gewinnbringenden Lektüre für christlich geprägte Leser jenseits der 60, die bereit sind, die nächste Lebensphase positiv anzunehmen.“ ekz Bibliotheksservice
  • „Über dreiundzwanzig Kapitel geht der Autor auf wichtige Fragen des Älterwerdens ein. So setzt er sich mit der aufkommenden Endzeitstimmung des Alterns, dem Verhältnis zur nachfolgenden Generation, der Erfüllung des Lebens, der Reife und Gelassenheit auseinander. In anderen Kapiteln geht der Autor in theologisch überzeugender Weise auf die besonders brisanten Fragen der Angst vor dem Sterben und der Auferstehungshoffung und der Einsamkeit im Alter ein. Seine Ausführungen macht er jedoch nicht von einer erhöhten wissenschaftlichen Warte aus, sondern er begibt sich bewusst in die Niederungen der ganz persönlichen Alltagserfahrungen. ... Durch alle Einlassungen hindurch schimmert in farbefroher Weise sein Lebensoptimismus, der auch den Leser nicht unberührt lassen kann und ihn ermutigt, auf bestimmten Gebieten die eigene Haltung zum Älterwerden zu überdenken.“ ChristLit, Otto Aurin
  • „Abtprimas Notker Wolf macht in seinem Buch über das Älterwerden und Jungbleiben Mut, das Alter anzunehmen. Er schildert offen und immer mit einer Prise Humor die schönen Facetten und die körperlichen Einschränkungen. Er will lehren, die Betrachtung zu verändern. [...] Seine Lebenserfahrungen und seine Lebenstipps sind lesenswert. Herausgekommen ist ein offenes Buch, das im eigenen Lesen ebenso anregend ist wie als Fundort interessanter Aussagen für die Katechese mit älteren Menschen.“ Anzeiger für die Seelsorge
  • „Ein lesenswertes, ein wertvolles Buch, ein 'Ratgeber' für gutes und sinnvolles Altwerden, und sich dabei fast noch 'Jungfühlen'. Man kann eine Menge davon lernen, wie Notker Wolf sein lebendiges, geistliches Klosterleben beschreibt und praktische Tipps gegen die Einsamkeit gibt. [...] Dieses Buch ist ein großer Gewinn.“ LebensLauf

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