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Ganz weit draußen

Manchmal muss man erst ganz weit raus, um zu sich selbst zu finden

Vielen geht es so wie Tessa, der Heldin dieser Geschichte: Ihr Job fordert sie über alle Maßen, ein Problem am anderen. Ihre Beziehung zu Timo fühlt sich leer an. Irgendwann ist sie ziemlich am Ende. Auf einer Fahrradtour trifft sie zufällig Marie, die als Eremitin im Wald lebt.

Marie nimmt sich Zeit, hört zu und erzählt, wie ihr Glaube ein tragfähiges Fundament für alle Stürme des Lebens geworden ist. Einige Wochen verbringen die beiden zusammen. Für Tessa wird es die beste Zeit ihres Lebens. Sie kommt ihrer Sehnsucht und dem wahren Leben auf die Spur. Sie entdeckt, welchen Schatz der christliche Glaube in sich birgt.
  • Nr. 835087
  • · Gebunden, mit s/w-Fotos, 208 Seiten
  • · 03/2016
  • · adeo
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Leseprobe

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  • „Wer einen Weg in den christlichen Glauben zurückfinden möchte, der wird seine Freude mit diesem Buch haben.“ Das Milieu, Frederike Jesse
  • „Die Welt von heute ist unübersichtlich, laut und schnell. Maria Anna Leenen bekommt davon nichts mit. Sie sucht im Glauben ihre Erfüllung, als einer von rund 80 Eremiten in Deutschland. Familie, Beruf, die große Liebe - für Gott ließ sie alles hinter sich. Stattdessen führt die 60-Jährige ein karges, einsames Leben in einem windschiefen Fachwerkhaus.“ Hannoversche Allgemeine
  • „Anna Maria Leenen ist Diözesaneremitin im Bistum Osnabrück. Ihr Roman bietet anhand einer Beziehungsgeschichte einen ersten Einstieg in die Suche nach Gott.“ kath.net
  • „Die Romanfigur Tessa erkennt im Laufe der Geschichte ihre Sehnsucht nach Gott, die sie lange geleugnet hat. Nach ihrer Zeit bei der Einsiedlerin Marie kann sie daher nicht einfach in ihr altes Leben zurückkehren.“ Katholischer Gemeindeverband Bremen
  • „Leenen ist die bekannteste Eremitin in Deutschland - soweit diese Eigenschaft auf eine Einsiedlerin überhaupt zutreffen kann. Sie forscht und hält Vorträge über Eremitentum, unterhält Internetseiten, hat ein Netzwerk für Eremiten in Europa aufgebaut und organisiert regelmäßige Treffen. Sie ist zu einer vielgefragten Expertin für ihre Lebensweise geworden.“ Landeskirche Hannover
  • „Am Anfang ihrer Zeit als Eremitin habe sie teilweise gehungert, weil sie kein Geld hatte. Heute gestaltet sie ab und zu Kerzen und arbeitet hauptsächlich als freie Autorin. In diesem Jahr ist ihr erster Roman herausgekommen. 'Ganz weit draußen' heißt das Buch, das viele autobiografische Züge enthält. Mit ihren Texten und Büchern wendet sich Leenen an die Öffentlichkeit, um ihren Glauben weiterzugeben.“ NDR Radiokirche
  • „Leenen wirbt für ein vertrauensvolles Verhältnis zu Gott. Ihre Botschaft: Höre auf deine Sehnsucht, spüre ihr nach und entdecke, dass letztlich Gott dahintersteckt.“ ERF, Sigrid Offermann
  • „Der Roman beschreibt nicht nur das Leben einer Eremitin, sondern auch, was sich verändert, bevor man eine wird.“ Bersenbrücker Kreisblatt
  • „'Ganz weit draußen' heißt der neue Roman von Eremitin Maria Anna Leenen. Die Geschichte enthält auch autobiografische Passagen. Leenen erlebte Ende 20 eine Sinnkrise, die sich mit der ihrer Romanfigur Tessa vergleichen lässt.“ Kirchenbote Osnabrück
  • „Für die Eremitin, die umgeben von Feld und Wald lebt, ist es wichtig, eine klare Struktur zu haben, um sich immer wieder innerlich an Gott zu wenden. Denn ihr Alleinsein ist ja kein Selbstzweck, sondern dient der Konzentration auf die Gottsuche. Dazu brauche man, so Maria Anna Leenen, viel Vertrauen, gerade in schweren Situationen, wo Ängste oder Sehnsüchte in der Stille hochkommen.“ Der Pilger
  • „Basiert auf der wahren Geschichte einer Aussteigerin - erst Südamerika, dann Münsterland. Educational Novel über die Sehnsucht nach wahrem Leben. Für Suchende und Träumende.“ Geweihtes Leben im Bistum Münster
  • „Geistliche Erzählungen aus katholischer Feder gibt es derzeit selten, zumindest auf Deutsch. Umso schöner, wenn die wenigen Bücher ein hohes Niveau haben, dazu unterhaltsam, mit sympathischen Figuren und nachvollziehbaren Einstellungen und Entwicklungen sind, so wie es bei 'Ganz weit draußen' der Fall ist. Rundum gelungen und uneingeschränkt empfehlenswert!“ lara-liest.blogspot.de
  • „Das Buch hat autobiographische Anklänge. 'In Tessa spiegelt sich meine Person, bevor ich Gott fand. Die Eremitin hat etwas Ähnlichkeit mit mir', sagt die Autorin.“ Unsere Kirche
  • „Die schlichte, eindringliche Sprache der norddeutschen Einsiedlerin Leenen (Jahrgang 1956) ermöglicht vielen Lesern ein Nachvollziehen der inneren Wandlung Tessas. Kleine heitere Szenen aus dem ländlichen Aussteigerleben sorgen für die nötige Prise Humor. Mit Schwarz-Weiß-Fotografien aus der Klause der Autorin. Empfohlen für Menschen beider Konfessionen, die lebensnahe Orientierungshilfen suchen.“ ekz bibliotheksservice
  • „Maria Anna Leenen lebt selbst als Einsiedlerin und gibt mit 'Ganz weit draußen' authentische Einblicke in das eremitische Leben, über das so viele (teilweise ziemlich falsche) Vorurteile und Gerüchte existieren. Gleichzeitig zeigt sie, wie schmerzhaft eine Reise zurück zu innerem Frieden sein kann - und wie heilsam sie gleichzeitig ist.“ Burnin' Heart Reports
  • „Gerade die Ruhe in der zuweilen durchaus unwirtlichen Natur, die Langsamkeit eines Lebens ohne Medien und Termine führen in eine Tiefe, in der sich Fragen der Vergangenheit und des Glaubens vertrauensvoll stellen lassen. Mit kurzweiliger Leichtigkeit nimmt der Roman auf diese innere Reise mit.“ JOYCE
  • „Für LeserInnen, die auf der Suche nach neuem Lebenssinn sind.“ eliport (Newsletter)

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Crissy, 07.04.2016

Das Buch überrascht total! Die Autorin versteht es klasse, das Leben mit Gott und eine Sehnsucht danach zu beschreiben. Ich habe es kaum aus der Hand legen können und die halbe Nacht gelesen. Ich kann es nur empfehlen und hoffe auf einen 2. Teil. Ich will wissen, wie das mit Tessa weitergeht.

 

ohne Angabe, 07.04.2016

Tessa fühlt sich wie im Hamsterrad. Auf Arbeit gehen ihr die Kollegen auf die Nerven, ihr Freund lebt in seiner eigenen Welt und hat sich weit von ihr entfernt, es scheint nur noch eine Zweckgemeinschaft zu sein. Da ergreift sie die Gelegenheit mit ihren Kollegen einen Ausflug in den Wald mitzumachen. Prompt verliert sie den Anschluss an die Gruppe und trifft auf Marie, eine Eremitin, die im Wald lebt. Sie ist so angetan von dieser Lebensweise, nimmt Urlaub und will ein paar Tage bei Marie ausspannen. Ob sie durch diese Zeit der Stille zu sich finden kann?

 

Bei einem Eremiten denkt man doch meist an einen alten Mann mit Bart in den Bergen, der für sich lebt. Doch es gibt auch Frauen, die für sich leben und versuchen von anderen unabhängig und einfach zu leben. Die Autorin lebt genauso und wollte mit diesem Buch einen Einblick in ihr etwas anderes Leben geben und zeigen, was Stille und Einfachheit in einem Menschen bewirken kann. Sie hat oft Gäste, die sie um Hilfe bitten, ihr Fragen stellen. Tessa soll dabei ein Beispiel sein, quasi ein Sachbuch in Romanform. Das ist ihr sehr gelungen, ich fand das Buch sehr berührend. Die Bilder am Anfang jedes Kapitels nehmen den Leser mit hinein in die Geschichte. Tessa hat in ihrer Kindheit ein total falsches Gottesbild vermittelt bekommen. Bei Marie bekommt sie Zeit und Ruhe um sich davon zu lösen, was sie jahrelang mit sich herumschleppte. Wunderbar zeigt sich hier, die Gottessehnsucht, die Tessa immer noch in sich hat, obwohl sie sich schon lange von der Kirche abgewandt hat.

 

Es ist ein ruhiges Buch, was auch den Leser dazu anregt, über sein Leben, seinen Glauben nachzudenken. Dieses Buch hat mit seinen wenigen Seiten mehr Inhalt als mancher Wälzer. Es gibt viele Gedichte und Bibelverse zwischendurch, die einladen innezuhalten. Man muss sich darauf einlassen und offen sein für neue Gedanken, dann ist dieses Buch ein sehr wertvoller Begleiter, den man sicher mehrmals lesen kann und jedes mal Neues für sich entdeckt.

ohne Angabe, 07.04.2016

Dieses Buch hat mich fasziniert. Konnte es kaum weglegen. Ein ergreifender aber trotzdem nüchterner Blick auf eremitisches Leben heute, das aufräumt mit den immer noch vorhandenen Klischees. Kaum findet man einen so tiefen Einblick in das Leben einer Eremitin. Was die Begegnung mit ihr wecken kann, ist erstaunlich und spannend geschildert. Sehr empfehlenswert!

ohne Angabe, 14.04.2016

Die Suche nach dem tieferen Sinn – lesenswert!

 

Die junge Tessa schlägt sich tagtäglich mit den Unzulänglichkeiten in ihrem Leben herum: ihrer Beziehung zu Timo, der die Tiefe fehlt, einer Arbeit, die nur ein Job ist und sie nicht erfüllt, ein Alltag, der geprägt ist vom täglichen Einerlei und dem Gefühl, immer wieder nur funktionieren zu müssen. Das kann doch nicht Alles gewesen sein? Aber was fehlt? Auf diese Fragen findet sie keine Antwort.

Als sie auf einem Betriebsausflug durch eine Fahrradpanne ihre Gruppe verliert, begegnet sie Marie, einer älteren Frau, die ganz allein am Waldrand und so ganz anders lebt, eine katholische Eremitin, mit Ziegen und Katzen in einem Haus, das jedem offen steht. Tessa macht sich, unbestimmt und mit Widerständen auf, einen neuen Weg zu suchen, einen Weg zu sich selbst und damit zugleich zu etwas Anderem, das ihrem Leben einen tieferen Sinn geben kann. Zu Gott?

Ein Roman über unsere heutige, schnelllebige, gehetzte Zeit und das Innehalten, unser Irrewerden an der Sinnleere des Alltäglichen und den kleinen Stachel, der sich doch immer wieder schmerzhaft meldet: unsere Sehnsucht nach Tiefe, Erfüllung, Ganzsein und Ruhe. In der gängig erzählten Form eines Romans, in der sich zwei Frauen begegnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, bricht der Widerspruch auf, in dem wir alltäglich leben, einem Leben, in dem wir uns mehr schlecht als recht eingerichtet haben. Nicht moralisierend, nicht mit dem Zeigefinger, nein in dem Erleben der handelnden Personen kommt sie daher, diese Frage, die Frage nach dem Sinn, die Frage nach dem Mehr: die Frage nach unserer Spiritualität.

Es geht dabei nicht um den abstrakten Gott, auch nicht um die Geschichte von vor 2000 Jahren, auch wenn dies im Roman durchaus zur Sprache kommt. Es geht letztlich um das Göttliche in uns und unseren Zugang zu einem tieferen Sinn, zu Erfülltsein und Glück.

Tessa hat sich, angestoßen von ihrer Unzufriedenheit und der intensiven Begegnung mit Marie auf den Weg gemacht. Wohin? Das kann jeder nur selbst herausfinden.

Ein absolut lesenswertes Buch, gute Unterhaltung und eine Geschichte mit Tiefgang, die zum Nachdenken anregt, zum Nachdenken über uns selbst.

A. Kaufmann, 15.05.2016

Wartezeit ist geschenkte Zeit für Gebet und Meditation

 

Dieses Haus ist eine Einsiedelei, keine Pension oder gar ein Hotel. Einsiedler haben in allen Jahrhunderten Menschen Zuflucht gewährt. In dieser Tradition stehe ich auch. Genießen Sie die Zeit, die Ihnen hier geschenkt wird. Kommen Sie zur Ruhe. Und wenn Sie Fragen haben, werde ich versuchen, sie zu beantworten. Was meinen Sie: Können Sie sich darauf einlassen?“

 

Und Tessa Maibucher lässt sich darauf ein. Nachdem der Druck in ihrem Alltag immer größer, die Streitigkeiten mit ihrem Lebensgefährten Timo immer heftiger, ihre innere Unruhe und ihre inneren Fesseln immer stärker werden und Tessa schließlich keine Energiereserven mehr übrig hat, trifft sie eine spontane Entscheidung. Sie lässt sich für einige Wochen von ihrem Arbeitsplatz im Briefzentrum beurlauben und kehrt in die karg eingerichtete Gästeklause zur Einsiedlerin Marie zurück, die ihr kurz zuvor nach einem Fahrradunfall Unterschlupf gab und sie verarztet hatte. Vom stressigen, mit unzähligen Aktivitäten vollgestopften Alltag und der Last der Verantwortung befreit dauert es einige Tage, bis Tessa sich in der Stille des Eichenwaldes in Maries Obhut zurechtfindet. Doch nach und nach öffnet sie sich, lädt schwere Lasten in Gesprächen mit Marie ab, beginnt die stille Zeit zu schätzen und die Ursache ihrer Abkehr vom Glauben kommt langsam an die Oberfläche…

 

Maria Anna Leenen hat mich mit ihrer ruhigen, unaufdringlichen aber zutiefst beeindruckenden Erzählung auf mehreren Ebenen angesprochen. Zunächst die Beschreibung des extrem fordernden beruflichen und privaten Alltags ihrer Protagonistin Tess Maibucher, die wohl auf sehr viele berufstätige Frauen in der heutigen Zeit zutreffen mag. Als weiteren Aspekt thematisiert sie die fehlende Zeit zur Stille ein, wobei mich der Rat eines alten und weisen Ordensmannes an Marie tief beeindruckte: „Wartezeit ist geschenkte Zeit für Gebet und Meditation“. Innehalten und Wartezeit auf diese Art und Weise zu nutzen wird im modernen hektischen Leben so gut wie gar nicht praktiziert … wie wertvoll diese geschenkte Zeit jedoch gestaltet werden kann, hat Maria Anna Leenen mir wieder klar und deutlich vor Augen geführt.

 

Sehr interessant fand ich die Ausführungen darüber, welch immensen Schaden ein falsches Gottesbild bei einem Menschen anrichten, und welch fatale Konsequenzen dies für seinen Glauben haben kann. Ein weiterer, für mich wertvoller Punkt, waren die einzelnen Schritte zur Meditation von Schriftworten, die Marie in diesem Buch ihrem Gast Tessa als kleine Anleitung mit auf den Weg gibt. Die doppelseitigen Schwarz-Weiß-Fotografien im Buch lockerten den Inhalt ein wenig auf. Das Buchcover kann man nur als „prachtvoll“ bezeichnen. Wenn man sich die Zeit nimmt, sich in das Titelbild zu vertiefen, wird man zwangsläufig von der überwältigenden Schönheit der abgebildeten Landschaft und des malerischen Himmels in den Bann gezogen.

 

Fazit: ein Buch mit wenigen Seiten, aber sehr wertvollem Inhalt, das man aufgrund der darin enthaltenen Glaubenserkenntnisse, Zitate und Gedichte vermutlich öfter als nur einmal zur Hand nimmt. Nachfolgend zwei Zitate, die mich tief berührt haben:

 

„Meine Aufgabe als Einsiedlerin besteht im Grunde genommen nur darin, diesen Impuls wahrzunehmen und ihn groß, mächtig und mein Leben bestimmend werden zu lassen. Und was ist das für ein Impuls? Ganz einfach: es ist die Sehnsucht nach Gott. Nach einem Leben mit ihn und in ihm und für ihn.“

 

„Nicht alles, was Schaden zufügt, muss zum Nachteil werden. Manche angebliche Schwäche können wir nach einiger Zeit als Stärke nutzen, denn in allem sind deine Spuren, in allem ist deine Kraft, deine Weisheit, deine Güte wirksam, Gott.“

 

Das Einzige, das mich während der Lektüre störte, war die Verwendung einiger Schimpfwörter. Ich empfand es ein wenig deplatziert, als Tessa ihren Lebensgefährten beispielsweise als „faule Sau“ tituliert, mit Ausdrücken wie „Shit“ und „Idiot“ um sich wirft, oder gar ihre Gastgeberin Marie verbal mit „Sind Sie blöd?“ attackiert … ich bewerte dieses Buch jedoch trotz dieses winzigen Kritikpunktes mit uneingeschränkten fünf Bewertungssternen.

ohne Angabe, 02.06.2016

Ein wunderbares Buch, welches mich sehr gefesselt und auch tief berührt hat. Über den Inhalt sind ja schon einige Rezensionen geschrieben worden, so das ich es nicht auch noch ausführlich tue.

 

Maria Anna Leenen beschreibt in schöner Art und Weise, wie die Protagonistin Tessa durch das Erkennen der Wahrheit zu einem lebendigen Gottesglauben zurückfindet. Durch den Einfluss der Erziehung in einem „frommen, gesetzlichen Elternhaus“ hatte sie die Gewißheit verloren, dass Gott uns auch liebt, wenn wir keine Leistung erbringen. Liebe ohne Gegenleistung.

Das hatte Tessa in ihrer Kindheit nicht erlebt und lebt immer noch in diesen alten Mustern, projeziert ihr Vaterbild auf Gott und leidet sehr darunter, die Beziehung zu Gott verloren zu haben.

 

Ebenso wird das Leben in der Einsiedelei recht gut beschrieben (wunderbar die Ziegen). Das Einsiedler auch mit vielen Problemen zu kämpfen haben, wird nicht erwähnt. Ich denke, das gehörte einfach nicht in dieses Buch mit hinein. Es sollte hier ja um Tessa gehen und nicht den oftmaligen Überlebenskampf von Einsiedlern.

 

Alles in allem ein wundervolles Buch. Brigitte Krause, Windeck

ohne Angabe, 03.06.2016

Ein Buch, das mich zum Nachdenken über das eigene Leben und meiner Beziehung und Sehnsucht nach Gott anregt und mir wieder mehr Mut zu längeren Auszeiten, zu Stille und persönlichem Gebet macht. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen und ein Textmarker für Glaubenszeugnisse... durfte nicht fehlen. Leicht zu lesen, aber tiefsinnig! Sehr spannend wäre es, in einem 2. Teil zu erfahren, wie das Leben der jungen Frau weitergeht, wenn sie - nach dieser intensiven Begegnung mit sich selbst, den Gesprächen mit der lebenserfahrenen Eremitin und ihrer behutsamen Suche nach Gott - zurück in ihren Alltag kommt! Wie geht Glaube in dieser säkularisierten Zeit, da wo ich lebe und bin - mit all den Herausforderungen, Ansprüchen und Pflichten ...???

ohne Angabe, 14.06.2016

Gebannt habe ich nach einer Lesung in Vechta weiter im Buch von Maria Anna Leenen weiter gelesen. In heutiger Sprache wird zugleich die Sinnsuche einer jungen Frau, als auch das unprätensiöse Leben der Eremitin beschrieben. Es entsteht vor allem durch schlichte Gesten wie dem gereichten Becher Tee, der entzündeten Kerze eine Ahnung vom Leben in der Klause als Ort des Gebetes und der Gastfreundschaft vermittelt. Die geistliche Pädagogik von Marie, der Einsiedlerin, ist dabei lehrreich und unaufdringlich. Es kommt ein Geschmack von Gott rüber, ansteckend für viele - wie auch die Autorin bei der Lesung.

Franziska

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