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Mit 50 Euro um die Welt

Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam.

Christopher Schacht ist erst 19 Jahre alt und hat gerade sein Abi in der Tasche, als er eine verrückte Idee in die Tat umsetzt: Mit nur 50 Euro "Urlaubsgeld" reist er allein um die Welt. Nur mit Freundlichkeit, Flexibilität, Charme und Arbeitswillen ausgestattet, ohne Flugzeug, ohne Hotel, ohne Kreditkarte.

Vier Jahre war er unterwegs, hat 45 Länder bereist und 100.000 Kilometer zu Fuß, per Anhalter und auf Segelbooten zurückgelegt. Seinen Lebensunterhalt hat er sich als Goldwäscher, Schleusenwart, Babysitter und Fotomodell verdient, unter Ureinwohnern und Drogendealern gelebt und ist durch die Krisengebiete des mittleren Ostens getrampt.

In diesem Buch erzählt der junge Weltenbummler auf humorvolle und mitreißende Art von seinen unglaublichen Erlebnissen. Er verrät, was er unterwegs über das Leben, die Liebe und Gott gelernt hat, schildert berührende und skurrile Begegnungen und verblüfft mit Einblicken, die man in keinem Reiseführer finden würde.

Eine faszinierende Story, die Lust macht, Neues zu wagen und seine Träume zu leben!


"Mein Plan war es, keinen Plan zu haben. Einfach mal ohne Terminkalender und Zeitdruck zu leben. Da, wo es mir gefällt, so lange zu bleiben, wie ich will, und weiterzuziehen, wenn ich Lust dazu habe."
Christopher Schacht
  • Nr. 835209
  • · 15 x 22,7 cm, durchgehend farbig, viele Fotos, 304 Seiten
  • · 05/2018
  • · adeo
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Christopher Schacht
Mit 50 Euro um die Welt (eBook)
Nr. 835796
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  • „Das Buch ist großartig!“ Sat.1-Frühstücksfernsehen
  • „Christopher Schacht (24) ist mit 19 in Schleswig-Holstein losgetrampt, hatte nur 50 Euro, einen Schlafsack, eine Handvoll Klamotten und eine Bibel im Rucksack. In vier Jahren Weltreise hat er 45 Länder gesehen, ist 100.000 gelaufen, getrampt oder mit der Bahn gefahren.“ BILD
  • „Nach seinem Abitur hat unser nächster Gast seinen Rucksack gepackt. [...] Und das Entscheidende ist: Er hat nur 50 Euro dabei gehabt. Nach vier Jahren kam er wieder als ein anderer Mensch. Er war dann gläubig und - was die Sache erleichtert - auch noch verliebt.“ NDR Talk Show, Hubertus Meyer-Burckhardt
  • „Ein echtes Abenteuer, zumal er erst 19 war, als er losgezogen ist, und 23 bei seiner Rückkehr.“ NDR Das!, Bettina Tietjen
  • „Nach seinem Abitur wollte Christopher Schacht raus aus seinem Hamsterrad in Deutschland und etwas Neues erleben. Und ohne viel vorwegzunehmen: Das hat er geschafft!“ RTL Next
  • „'Mein Plan war es, keinen Plan zu haben', so beschreibt er die Ausgangslage seines Abenteuers. Zurück kam er ungleich reicher: An Erfahrungen und Freunden, an Erkenntnissen und Erlebnissen. Und nicht zuletzt lernte er im Laufe seiner Reise seine Liebe kennen - geheiratet wird dieser Tage in Deutschland.“ Deutschlandfunk
  • „Guter Tipp - nicht nur bei Weltreisen. Wir empfehlen 'Mit 50 Euro um die Welt' als entspannende Urlaubslektüre.“ N-Joy
  • „Der Autor selbst hat mitten im Urwald angefangen, in der Bibel zu lesen und stellt irgendwann fest, dass es 'abfärbt' und dass es 'seine Gedanken verändert' hin zum christlichen Glauben. Seine neu gewonnenen Erkenntnisse baut er dann auch gerne in passende Storys ein.“ jesus.de, Karin Engel
  • „Das attraktive Hardcoverbuch aus dem christlichen adeo Verlag liest sich wie ein persönliches Reisetagebuch. Der Aufbau ist chronologisch und man kann gut mitverfolgen, wie der sympathische Norddeutsche den Globus bereist hat und welche Jobs, Begegnungen und Erlebnisse ihn schließlich auch prägten. Zahlreiche farbige Fotografien, die Schacht während dieser Zeit gemacht hat, begleiten den Leser durch das gesamte Buch. Sie sind passend integriert und bereichern seine Erzählung. Ein empfehlenswerter Titel, der auch durch die mediale Aufmerksamkeit gefragt sein wird.“ ekz bibliotheksservice
  • „Die Ausstattung des Buches ist sehr hochwertig. Es enthält viele, durchweg farbige und teilweise sogar ganzseitige Fotos. [...] "Mit 50 Euro um die Welt" ist auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch über eine sehr spannende Reise. Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne Reiseberichte oder Bücher über Menschen, die sich besondere Sachen trauen, lesen.“ goodreads.com
  • „Christopher Schacht ist der "Journeyman", der [...] immer Saison hat, solange es die Sinnsuche gibt.“ Die Welt
  • „Eine inspirierende Story, wie sich mit einem einfachen Lebensstil die Grenzen der Gesellschaft überwinden lassen. Zu Recht ein Spiegelbestseller.“ DranNext
  • „Unterwegs entdeckt er viele unerwartete und unbezahlbare Schätze - darunter den persönlichen Glauben an Gott.“ pro
  • „Freiheit ohne Geld, ohne Kreditkarte, aber mit viel Gottvertrauen. So lebte Christopher Schacht vier Jahre lang, statt ein Informatik-Stipendium zu nutzen. Sein Buch "Mit 50 Euro um die Welt" schoss sofort auf die Bestsellerliste.“ Sonntag-Express
  • „Schacht erzählt derart lebendig von seinen Erlebnissen, dass der Leser meint, er wäre sein engster Reisebegleiter. Er bestaunt mit dem Weltenbummler atemberaubende Landschaften, er bangt mit ihm in brenzligen Situationen, und freut sich über unverhofftes Glück, offene Türen und Hilfsbereitschaft.“ Forum - Das Wochenmagazin

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peedee, 02.07.2018

Was mache ich mit 50 Euro? Wahrscheinlich einen schönen Abend mit einem gemütlichen Essen. Nicht so Christopher Schacht: Er geht mit 19 Jahren, Abi-Abschluss und den besagten 50 Euro auf Weltreise! Vier Jahre war er unterwegs, hat 45 Länder ohne Flugzeug bereist, mit unzähligen Jobs den Lebensunterhalt bestritten, wertvolle Bekanntschaften gemacht. Hier erzählt Christopher von seinen Abenteuern, der Liebe und Gott.

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir gut; ein sympathischer junger Mann vor einer tollen Kulisse. Ich finde den Buchtitel äusserst gelungen – sehr auffällig. Ich bin kein Fan von Schutzumschlägen und es überrascht mich, dass der Bucheinband selbst farblich nicht zum Schutzumschlag passt. Es ist sehr schön, dass die Fotos in den Text eingearbeitet wurden, und nicht – wie meistens – in der Mitte ein paar Fotos nacheinander abgebildet sind (ist so zwar teurer, aber für mich als Leser viel angenehmer).

„Mein Plan war es, keinen Plan zu haben. Einfach mal ohne Terminkalender und Zeitdruck zu leben. Da, wo es mir gefällt, so lange zu bleiben, wie ich will, und weiterzuziehen, wenn ich Lust dazu habe.“

Ich wusste schon vor Beginn der Lektüre, dass ich kein Abenteurer bin und dass ich so eine Reise niemals auch nur ansatzweise in Erwägung gezogen hätte. Ich bin zu sehr auf Sicherheit bedacht und wäre wahrscheinlich noch am Planen, da hätte Christopher bereits zwei, drei Länder hinter sich gehabt… Christopher wirkt auf mich sehr kontaktfreudig, offen, sympathisch, an anderen Menschen interessiert, unkompliziert. Das sind sicherlich Grundvoraussetzungen, um sich in ein solches Abenteuer zu stürzen.

Christopher heuert auf Segelschiffen an, trampt per Auto oder LKW, geht zu Fuss oder nimmt den Zug – immer dabei: sein 35 kg (!) schwerer Rucksack. Mir gefällt der Humor von Christopher, wie z.B. als er von seinem geschenkten rosafarbenen Moskitonetz erzählt, das zwar leider nicht zum Camouflage-Muster seiner Hängematte, aber umso besser zum Blümchenbettlaken passte. *grins*

Der Kapitän von Christophers 3. Etappe (Pazifik) hat mir sehr gefallen: „Wie gut deine Argumente sind, ist völlig egal. Wenn du nicht zuerst das Herz des anderen gewinnst, wirst du ihn nie überzeugen.“ Interessant war, dass der Kapitän ihm sagt, dass er eigentlich gar keinen vierten Mann gebraucht hätte, aber er ihn wollte, weil er etwas Neues an sich hatte. Christopher wirke stets zufrieden und gut gelaunt. „Du weisst, wer du bist, wo du herkommst und wo du hinwillst… Diese Gewissheit fehlt mir.“ Da geht es mir wie dem Kapitän – mir fehlt diese Gewissheit auch.

Der Weltenbummler stösst in dieser Etappe auf den Cargo-Kult – davon habe ich vorher noch nie gehört. Nun habe ich ein bisschen im Internet nachgelesen, insbesondere über die John-Frum- sowie Prinz-Philip-Bewegungen… sehr fremd für mich.

„Was ist das Leben wert, wenn es vorbei ist?“ Christopher nennt dies „grossformatige“ Gedanken – der Ausdruck gefällt mir. Es ist schön, dass Christopher sich immer mehr mit der Bibel beschäftigt und sich bemüht, nicht nachtragend zu sein oder Groll gegen andere zu hegen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen; auch die zusammenfassenden Tipps für Reiselustige sind sicher sehr hilfreich. Es hat insgesamt eher wenig christliche Passagen, sodass das Buch auch für die Leser, die es „nicht so mit dem Glauben haben“, interessant ist. Mich nähme wunder, wie es nun mit seinem Fernweh ist. Kann er sich künftig auch über ein Wochenende im Schwarzwald oder über eine Woche Badeferien auf Mallorca freuen? Oder zieht es ihn wieder ganz weit weg? Das wird die Zeit wohl zeigen. Und vielleicht lesen wir ja wieder mal ein Buch über Christopher. Von mir gibt es 5 Sterne und ich wünsche Christopher alles Gute.

JDaizy, 05.07.2018

"Ich hörte mich nach einer Möglichkeit um, wie ich zu den Ureinwohnern im Delta gelangen konnte. Es stellte sich als äußerst schwierig heraus, da keine Straße und somit auch kein Verkehr dorthin führte und auch nur wenige Menschen überhaupt einen Anreiz hatten, solche Strecken auf sich zu nehmen. Ich fand schließlich einen Missionar, der mich mitnehmen würde. Innerlich notierte ich, dass die drei geeignetsten Berufsgruppen, um an sehr abgelegene Orte zu trampen, Missionare, Ärzte und Händler (bzw. Schmuggler) sind."

Mit nur 50 Euro in der Tasche startet der Autor Christopher Schacht mit 19 Jahren kurz nach seinem Abitur zu einer Reise um die Welt. Informiert, aber ohne durchgeplante Organisation oder Routenplanung, macht er sich auf den Weg ins Ungewisse. Wohin wird ihn sein Weg führen? Wie wird er seine Reise finanzieren? Was wird ihn erwarten und wie lange wird er unterwegs sein? Viele Frage, (zunächst noch) keine Antworten.

Ich bewundere seinen Mut und seine Neugier, seinen Entdeckerdrang; auch wenn es so manches Mal unvorsichtig und naiv anmutet. Nicht ohne Grund deshalb wohl auch seine Widmung zu Beginn: "Für meine Mutter, die in den vier Jahren fast umgekommen ist vor Sorgen. Mama, hör am besten hier schon auf zu lesen ;-)" Und Christopher erlebt so einiges. Er lernt Länder kennen, die ich noch nicht einmal auf der Landkarte finden würde, erlebt die unterschiedlichsten Kulturen und Religionen und lernt wunderbare Menschen kennen. Neben korrupten Polizisten, Schmugglern und Dieben.

Was mir sehr gut gefalllen hat, ist, dass sein Reisebericht in vier Etappen aufgegliedert ist und man gleich zu Beginn in kurzen Stichworten erfährt, was den Leser in dem jeweiligen Leseabschnitt erwartet. So zum Beispiel bei der zweiten Etappe in Südamerika: "Dschungelleben unter Ureinwohnern, Drogen - Mörder - Sex, Goldrausch, Rettung in letzter Sekunde und der peinlichste Moment meines Lebens". Und seid euch gewiss: DIESER Moment war wirklich peinlich.

Zudem sind die einzelnen Reiseabschnitte mit Landkarten versehen, so dass man seine Reiseroute auch optisch verfolgen kann. Und die zahlreichen bunten Fotographien wecken - zumindest bei mir - die Neugier und das Fernweh.

In anderen Büchern hätte ich wahrscheinlich rezensiert, dass der Autor unvorstellbar viel Glück gehabt hat an zu vielen Abschnitten seiner Reise, dass das konstruiert sein könnte und unglaubwürdig. Aber Leute, ich nehme ihm das ab. Er wirkt auf mich so authentisch, herzlich und unbekümmert. Warum soll es nicht genau SO gewesen sein.

Auf jeden Fall hatte ich viel Freude beim Lesen und habe Dinge gelernt, die ich vorher noch nicht wusste. Denn der Autor flechtet in seine Erfahrungen und Erlebnisse auch die jeweiligen geographischen, kulturellen und anderen Besonderheiten seiner Reiseziele ein. Am Ende des Buches findet man außerdem noch "55 Tipps für Backpacker mit kleinem Budget". Und wer, wenn nicht er, kann nach vier langen Jahren unterwegs bessere Tipps geben als er selbst.

Einen Punkt möchte ich nicht unerwähnt lassen. Christopher vertraut auf Gott und erzählt offen und humorvoll von Ereignissen, bei denen es nicht in seiner Hand lag, wie es weitergeht. Unglückliche Ereignisse stellten sich im Nachhinein nicht selten als wahre Glücksgriffe heraus. Und immer wieder war er zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und traf dort im passenden Moment die richtigen Menschen. Er erfährt auf seiner Reise eine innere Entwicklung, an der er seine Leser teilhaben lässt. Ich mag seine humorvolle Art auch in schwierigen Momenten und seine fast schon philosophisch anmutenden Lebensweisheiten. Warum wissen wir Dinge oft erst dann zu schätzen, wenn wir sie verloren haben; kann man "nicht glauben"; was ist der Wert des Reisens; was macht gute Beziehungen aus und ist man nach all den Erfahrungen, die er gemacht hat, wirklich noch derselbe?

Fazit:

45 Länder, 100.000 Kilometer zu Fuß, per Anhalter oder auf dem Meer, ohne Flugzeug und mit nur 50 Euro in der Tasche. Unterhaltsam, kurzweilig und mit jeder Menge Optimismus und Charme schildert der Autor beeindruckende, skurille, zu Herzen gehende und unglaubliche Erlebnisse, die an manchen Stellen gern noch mehr ins Detail hätte gehen dürfen.

Für mich ein gelungener und inspirierender Reisebericht, auch wenn ich selbst nie den Mut zu solch einem Abenteuer haben würde. Aber eine (wahre) Reisegeschichte mit einer Botschaft, die inspiriert und Mut macht Neues zu wagen und seine Träume endlich in die Tat umsetzen.

Regina Gabrich, 06.07.2018

Absolut Begeistert!

Einfach drauf losgehen - mit nur 50 Euro in der Tasche!

Das Ganze mit Gott vertrauen und so viel Lebensfreude. Der Leser wird förmlich mit auf die Reise genommen und nach dem Lesen des Buches möchte man selber direkt losziehen - und erstmal so schnell nicht wiederkommen....

lieberlesen21, 09.07.2018

„Mit 50 Euro um die Welt“ ist eine Art Tagebuchbericht, des 19 jährigen Autors Christopher Schacht.

Nach dem erfolgreichen Abitur, war die Weltreise sein größter Wunsch und sein großes Abenteuer.

Wann, wenn nicht zu so einem Zeitpunkt im Leben, kann man so ein Projekt verwirklichen. Ist man mal im Beruf, klappt das nicht mehr mit der Auszeit, weil man befürchten muss, dass man den beruflichen Anschluss verpasst.

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So macht sich Christopher auf Richtung Westen.

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Der tagebuchartige Schreibstil gefällt mir sehr gut und somit lässt sich der Bericht sehr locker lesen. Toll finde ich, dass es immer eine Landkarte zur Reiseroute dazu gibt, so kann ich das Gelesene gut verfolgen. Wie oft hat mir genau das schon in einem Buch gefehlt und ich habe mir selbst den Atlas daneben gelegt.

Genauso toll sind die Bilder, die alles Geschriebenen noch lebendiger werden lassen.

Bücher mit Lesebändchen sind äußerlich etwas Besonders.

Besonders gefielen mir die Beschreibungen von Gegenden, Ländern oä, die ich selbst kannte.

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Nach einer Reise von 4 Jahren und in 45 Ländern stellt Christopher fest: Zum inneren Glücklichsein brauchts nicht viel, das Materielle ist nur der Rahmen, aber nicht zwingend notwendig.

Christopher findet für sich auf der Reise sehr viel: Er findet sich selbst, seinen Glauben und die Frau mit der er durch Leben gehen möchte.

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Das Buch endet mit „55 Tipps für Backpacker mit kleinem Budget“, so kann sich jeder, der durch die Lektüre zur Nachahmung angeregt wurde, gleich über alles Praktische, Nützliche und Notwendige informieren.

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Gerne vergebe ich 5 Sterne.

Karl Albietz, 12.07.2018

"In 80 Tagen um die Welt" ist wenig im Vergleich zu den 1512 Tagen, die der 19-jährige Christopher Schacht für die gleiche Distanz brauchte. Sicher, heute kann man die Welt in weniger als 24 Stunden umrunden. Wer sich aber entschliesst, nur mit 50 Euro Startgeld, ohne eigenes Auto und flugzeuglos 100'000 Kilometer zurück-zulegen, braucht dafür etwas länger.

Diese Art Reisen, für die sich der Autor des Buches entschlossen hat, ist nur schon sprachlich eine viel grössere Herausforderung als einige Stunden im Flugzeug. Am Schluss seiner Reise konnte er neben seiner Mutter-sprache Deutsch noch fünf weitere Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Italienisch und halbwegs brauchbar Koreanisch.

Christopher Schacht ist aber nicht nur sprachlich ein Ausnahmetalent. Seine Kontaktfreudigkeit, seine Offenheit für Neues, sein wacher Sinn und sein grundsätzliches Ja, unbekannte Kulturen sich näher anzuschauen, ma-chen dieses Buch zu einer Fundgrube. Zudem ist er ein Beziehungsmensch par excellence. Kontakte, die sei-nen Zeitplan über den Haufen werfen, sind ihm nicht lästig, sondern eine Bereicherung. So schreibt er als eine seiner wichtigsten Lektionen dieser Reise: "Unzählige Freundschaften, die ich auf meiner Reise geknüpft habe und die sich auch jetzt noch weiter vertiefen und entwickeln. Es ist ein richtiges Beziehungsnetz entstanden, das sich buchstäblich über die ganze Welt spannt."

Die schönste Beziehung, die auf dieser Reise entstanden ist: er hat seine zukünftige Frau auf ganz überraschende Weise kennengelernt. Michal, eine Studentin aus Deutschland, liest in der Zeitschrift "Focus" ein In-terview mit Christopher Schacht und nimmt via Facebook Kontakt mit ihm auf. Daraus entwickelt sich eine "Fernbeziehung", die allmählich zu einer Freundschaft auf Distanz wird. Erst nach 15 Monaten treffen sie sich zum ersten Mal (Michal fliegt zu ihm nach Indien). Sie verstehen sich ausgezeichnet. Und vor seiner Rückkehr nach Deutschland holt er Michal bei einem Abstecher nach Rom in der dortigen Sprachschule ab.

Dass es Schacht nicht nur ums Abenteuer ging, zeigen zwei Kapitel am Schluss des Buches. Da ist zum einen die persönliche Bilanz: "Ich bin inzwischen 24", schreibt er, "ohne Ausbildung, Studium oder Beruf. Habe ich vier Jahre meines Lebens verschwendet?" Die Antwort fällt ihm leicht: "Nein! Die Weltreise ist und bleibt meine ganz eigene Ausbildung." Und dann zählt auf, was er in seiner Lebensschule (wie er sie nennt) gelernt hat. Nicht zuletzt ist ihm Gott auf eine ganz persönliche Art begegnet. Das Theologiestudium, das er inzwischen begonnen hat, ist wohl eine Konsequenz dieser Erfahrungen. Als Zweites beeindrucken mich die neun Seiten "Tipps für Backpacker mit kleinem Budget", in denen man den Praktiker spürt – eine Fundgrube für Leute, die ähnliche Reisen planen.

Alles in allem ein kurzweiliges Buch, das uns in Welten mitnimmt, von denen man vorher noch nie gehört hat. Und ein durch und durch ehrliches Buch, das auch Frust und Enttäuschungen nicht verschweigt. Aber in ausweglosen Situation zu erleben, wie sich unerwartet Lösungen zeigen, ist eine besondere Ermutigung.

Martina, 17.07.2018

"Das Leben wartet auf dich. Du musst nur losgehen und es dir holen."

Inhalt:

Christopher träumt davon um die Welt zu reisen. Mit der Matura und 50 Euro in der Tasche setzt er sein Vorhaben in die Tat um. Allein besucht er 4 Jahre lang 45 Länder ohne jemals ein Flugzeug bestiegen zu haben. Seinen Lebenserhalt verdient er sich durch verschiedenste Jobs und erlebt die ungewöhnlichsten Dinge. Er streift durch ein Kriegsgebiet, schläft in einem Drogenkartell und lebt im tiefsten Dschungel bei Ureinwohnern. Die Erfahrungen, die er macht prägen und verändern ihn und zeigen ihm was es heißt glücklich zu sein.

Cover:

Das Cover finde ich total einladend. Christopher hat ein ehrliches und gewinnendes Lächeln. Die einsame Landschaft wirkt nur durch ihn richtig belebt und irgendwie strahlt er pure Lebensfreude aus. Das Cover macht richtig neugierig, was er mit seinen 50 € in all der Zeit und den verschiedenen Ländern erlebt hat.

Meine persönliche Meinung:

Ich begann das Buch mit einigen Vorurteilen. Wer ist so naiv und startet mit 50 Euro? Warum lässt man sich bewusst von anderen so aushalten? Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, waren die Vorurteile wie weggeblasen. Kein einiziges Mal hätte ich das Gefühl gehabt, Christopher habe sich aufgedrängt oder hätte schmarotzt. Als ihm das Geld ausging suchte er sich ja auch sofort einen Job. Eigentlich krass, wie schnell man doch einen Job finden kann, wenn man will. Christopher ist ein sehr fröhlicher Mensch und man bekommt das Gefühl, dass er völlig befreit reist. Auf seiner Reise begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und den ungewöhnlichsten Situationen, ist der klassische Tourist, ein fleißiger Arbeiter oder kommt an die verwinkelsten Schauplätze. Faszinierend finde wie offen und zugänglich ist und welcher positiven Einstellung er jeder Person gegenüber tritt. Ich bin bei weitem keine Backpackerin und so eine Reise wäre für mich ein Albtraum. Jedoch beneide ich Christopher für seinen Mut und die Freiheit, das alles erleben zu können. Schön zu sehen war, wie sehr er sich veränderte. Er lernte mit wie wenig man glücklich sein kann, was es bedeutet Freunde oder Weggefährten zu haben und nahm christliche Werte in sein Leben auf. Seine Gedanken und Begegnungen beeindruckten mich sehr.

Fazit:

Eine faszinierende Geschichte, wie man lernt das persönliche Glück zu finden, die Welt kennenzulernen und seine Träume zu leben.

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