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Und heute bin ich frei

Mein langer Weg zu eigener Würde und Selbstvertrauen. Eine Lebensgeschichte über acht Jahrzehnte.

Dr. Alexandra Schmidt war noch ein Kleinkind, als sie mit ihrem Vater täglich nach dem Essen stolz Pfeife rauchte und er es amüsiert zuließ, dass sie bei Abenden mit Gästen deren Alkoholreste trank; sie war zehn Jahre, als ihre psychisch kranke Mutter sich das Leben nahm, und sie war zwölf Jahre alt, als ihr Vater begann, sie auch sexuell zu missbrauchen.

Von ihrer Mutter erhielt sie zunächst eine dem Zeitgeist entsprechende strenge Erziehung zu absolutem Gehorsam und Artigkeit. Von ihrem Vater lernte sie später anzugeben, andere zu täuschen und keine Schwäche zu zeigen.

Mit dem Gepäck dieser Kindheit versucht Alexandra ihren eigenen Weg zu finden. Dieser führt sie vom 2. Weltkrieg über die 68er-Bewegung, Mauerbau und Mauerfall, über Umwege und Sackgassen zu einem äußerlich starken Leben als über viele Jahre alleinerziehende berufstätige Mutter - später in eigener Arztpraxis.

Erst mit Anfang 70 begreift sie endlich beglückt, dass sie wie jeder Mensch bedingungslos geliebt wird, ohne dafür etwas leisten oder vorzeigen zu müssen.

Die Geschichte einer Befreiung zu Selbstwert und Würde und ein bewegendes Zeitzeugnis durch 80 Jahre bundesdeutscher Geschichte.
  • Nr. 835287
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, Schutzumschlag, m. Fotos, 224 Seiten
  • · 03/2021
  • · adeo
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Alexandra Schmidt
Und heute bin ich frei (eBook)
Nr. 835834
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  • „Die Lebensgeschichte von Alexandra Schmidt zieht sich über acht Jahrzehnte und ist ehrlich, authentisch und deswegen auch unzensiert und ungeschönt niedergeschrieben. ... Keine Lektüre für den gemütlichen Kaminabend. Doch um die eigene Lebensgeschichte zu reflektieren und um Ermutigung und Kraft aus der gezeichneten Lebensgeschichte von Alexandra Schmidt zu ziehen, eignet es sich bestens. Vielen Dank an die Autorin, dass sie sich so ehrlich und schonungslos geöffnet hat.“ LebensLauf

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PeterSchroeder, 13.05.2021

So ein reiches Leben - reich an Kämpfen, Traurigem, Entbehrungen, Anstrengungen u. letztendlich Erfolgen. Eine Sucherin des Wahren, eine vielfältige Pionierin.

Hopeandlive, 23.06.2021

Alexandra Schmidt hat ihr an Jahren reiches Leben aus ihren Erinnerungen heraus zu Papier gebracht und ihre wichtigen Lebensabschnitte in vier Akte unterteilt. Ihre Geschichte liest sich leicht obwohl sie ein alles andere als leichtes Leben hatte und lange gebraucht hat um so in ihrem Dasein mit Gott anzukommen und entspannt voller Freude und innerer Stärke uns von dem Buchcover anzulächeln. Dieses Lächeln überstrahlt die Dunkelheit, die sie über viele Jahrzehnte begleitet hat und zeigt, dass es für Gott nie zu spät und nie zu schwer ist, erlittene Verletzungen in Menschen zu heilen. Der Leser wird mit vielen Bildern durch diese vier Lebensabschnitte geführt, die Alexandras Erleben auf der einen Seite fassbar und auf der anderen Seite unfassbar erscheinen lässt. Ein Bild sagt nicht immer mehr wie tausend Worte, das darf der Leser in den niedergeschriebenen Erinnerungen, die sowohl objektiv als auch subjektiv sind, feststellen.

 

Am Anfang lesen wir einen Brief, den Alexandra mit 65 Jahren an ihren Vater schreibt und der mir schon den Atem hat stocken lassen.....

 

Geboren wird Alexandra im Jahr 1938, ein mehr als ungünstiges Jahr für unbeschwerte Kinderjahre, ihr Vater ist angehender Arzt und von einer außerordentlichen narzisstischen Persönlichkeitsstörung geprägt, verführt ihre Mutter, eine junge naive Geigerin aus adeligem Haus, die an der unerwiderten Liebe zu ihrem Mann schließlich zerbricht und Suizid begeht. Doch durch die Kriegswirren wird die Familie getrennt, Mutter und Tochter müssen fliehen und die Mutter kann bis an ihr Lebensende keine Herzensbeziehung zu ihrer Tochter aufbauen. Der Vater flieht nach Jugoslawien und dort kann auch Alexandra nach dem Krieg, inzwischen 11 Jahre, ihn besuchen. Obwohl der Vater sie auf der einen Seite erniedrigt und auf der anderen Seite vergöttert und sie schon als Kleinkind unfassbare Dinge erleben musste, liebt sie ihren Vater abgöttisch. In Jugoslawien lernt sie ihren Vater von einer noch ganz anderen Seite kennen und zu dem emotionalen Missbrauch von Geburt an kommt nun auch der sexuelle Missbrauch bis zum Inzest. Dieser setzt sich über viele Jahre fort, auch wie die Familie wieder in Deutschland vereint ist bis in die Studentenjahre von Alexandra, die wie ihr Vater Medizin studiert. Das allein grenzt schon an ein Wunder, liest man doch wie der Vater ihren Schulbesuch aus narzisstischen Gründen nachhaltig immer wieder gestört hat. Dennoch hat sie ihr Abitur geschafft.

 

Im Studium lernt sie einen jungen Mann kennen, in den sie sich hoffnungslos verliebt und es schafft, die inzestuöse Beziehung zum Vater zu beenden. Doch sie kommt vom Regen in die Traufe, denn nach Hochzeit und Geburt der ersten Tochter, geht ihr Mann fremd und da nun die Jahre der freien Liebe beginnen und das wird auch in der Ehe ausgelebt, was nicht ohne Folgen bleibt, denn die Erlebnisse der Kindheit und in ihrer Ehe hinterlassen eine seelische Verwüstung und Alexandra lässt sich scheiden und beginnt mit ihren mittlerweile zwei Töchtern ein neues Leben.

 

Wir lesen von ihrer beruflichen Entwicklung und von ihrer Pionierarbeit im Bereich Naturheilkunde und Prävention und wie sie auch in dieser Zeit einen neuen Zugang zu Gott findet, der es ihr ermöglicht in den folgenden Jahren sich ihrer Geschichte zu stellen und innere Heilung zu empfangen.

 

Ein spannende Lebensgeschichte, die Hoffnung macht, das es für Gott nie zu spät ist.

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