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„Prügel, Alkohol, Hass, Umsturzfantasien – und dann der Ausstieg aus der rechtsextremen Szene mit allen Hürden, sich ein neues Leben aufzubauen. Dass dies gelang, kann man nur als Wunder bezeichnen. ‚Gott war immer da‘, sagt der Autor. Das ist wohl das Bewegendste an seiner Geschichte.“ Jonathan Steinert, Pro Medienmagazin
„Dieses Buch ist leider hochaktuell. In der heutigen Schweizer SonntagsZeitung las ich gerade über den wieder aufkommenden Faschismus – geboren aus einem Gefühl der persönlichen und gesellschaftlichen Blockade, einer zerstörerischen Wut, 'wie jemand, der nach einem verlorenen Spiel die Figuren vom Tisch schlägt'. Diese Zerstörungswut beschreibt Leo Neuman in 'Trügerische Heimat' eindrücklich. Sein Wunsch, gesehen zu werden und dazuzugehören, führt ihn in die Alkoholsucht und schliesslich in die Neonazi-Szene. Auch wenn sein Weg – durch einige Momente göttlichen Eingreifens – relativ glimpflich endet, gewährt uns dieses Buch einen schockierenden Einblick in die rechtsextreme Welt. Was Leo erlebt hat, sollte uns allen eine Warnung sein!" Florian Wüthrich, Chefredakteur & Geschäftsführer von Livenet und Jesus.ch
„Den Ausstiegsprozess, für den es heute professionelle Begleitung durch Ausstiegsprogramme gibt, musste Leo Neuman noch allein beschreiten und beschreibt eindrücklich die dort wahrgenommenen Ambivalenzen und erfahrene Unterstützung, die sowohl für Szenenangehörige als auch für Fachkräfte inspirierend sein können.“ Kai Fischer, Aussteigehilfe rechts
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von Angela (Veröffentlicht am 17.04.2026)
Wenn Gott seine Hand schützend über uns hält
Leo Neumann wächst in einem zerrütteten Elternhaus auf. So sehr sehnt er sich nach Liebe und Geborgenheit, aber er begegnet Gewalt, Hass und den grausamen Folgen vom Alkohol.
Irgendwann geht er eigene Wege. Adolf Hitler und der Hass auf den eigenen Staat wird für ihn ein Ventil, um mit den inneren Verletzungen und seinem Zorn umzugehen. Er lernt sich den Nazigruppen anzupassen, geht immer mehr mit brutaler Gewalt auf Menschen los. Er hat schlechte Vorbilder, Leute die ihn auf seinem Weg begleiten. Es ist Gottes Gnade zu verdanken, dass er nicht zum Mörder wird.
In Versammlungen und heimlichen Treffen gerät er immer tiefer in die Szene hinein.
Ehrlich beschreibt er seine Gedanken und Gefühle. Benennt Schuld und tiefes Versagen.
Irgendwann kommen ihm Zweifel an dieser Ideologie und er steigt aus.
Er erlebt das Eingreifen Gottes und darf langsam heil werden an Leib, Seele und Geist.
Und er lernt lieben und Liebe als Geschenk annehmen. Es ist ein Buch der Gnade Gottes und Seiner Möglichkeiten.
Gott segne dich lieber Leo, die Menschen an deiner Seite und lasse dich zum Segen für Viele werden!