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Der Schneekristallforscher

Erzählung.
  • Nr. 814207
  • · gebunden in geprägtem Samt, 160 Seiten
  • · 2. Auflage
  • · adeo
  ab Lager lieferbar · 9,99 EUR
Wilson Bentley sammelt Schneeflocken. Für ihn sind sie Wunder von atemberaubender Schönheit. Manche halten ihn deswegen für einen Spinner. Doch für Mina, die ihn und seine Arbeit mehr und mehr bewundert, wird er zu einem Reiseführer in eine andere Welt.

"Glückstrunken hielt er das Brettchen in den fallenden Schnee. Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, er fühlte sich frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde."

Eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung.
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Stimmen zum Produkt

  • „Wieder so was Schönes für kalte Tage. Nicht nur eine ganz wunderbare Liebesgeschichte in einer sehr schwierigen Zeit. Mit dem Erforschen von Schneekristallen ist der junge Bauernsohn Wilson Bentley ein verrückter Außenseiter. Diese Kristalle beschreibt er aber so wundervoll, dass man sich direkt auf den ersten Schnee freut. Eine rundum gelungene Geschichte!“
    » Angelika Scholz, Buchhändlerin
  • „Perfekt für einen kitschfreien Adventssonntag oder als Geschenk für Leute, die wenig bis nichts mit Weihnachten anfangen können.“
    » DRAN NEXT
  • „Titus Müller zeichnet Bentleys jahrzehntelangen Weg bis zur wissenschaftlichen Wertschätzung sorgsam recherchiert nach und bettet diesen behutsam in eine schneeflockenzarte Liebesgeschichte ein.“
    » ERF Radio
  • „Bezaubernd, liebevoll und mit ganz eigenem Charme entführt die Geschichte in eine Winter-Wunderwelt, die zu entdecken sich lohnt.“
    » Wege - Das Magazin zum Leben

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Titus Müller
Der Schneekristallforscher (eBook)
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Titus Müller
Hörbuch: Der Schneekristallforscher (DCD)
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Der Schneekristallforscher [MP3-Hörbuch]
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Kundenbewertungen

4.75 von 5 Sternen 4 Stimme(n) insgesamt
M. Lahnstein, 21.11.2013
Wilson Bentley sammelt Schneeflocken. Er beobachtet sie unter dem Mikroskop und fotografiert sie. Seine Umgebung hält ihn für verrückt , nur Mina bewundert seine Arbeit und ermutigt ihn, weiterzumachen.
Die Erzählung beruht auf Tatsachen und der Autor Titus Müller hat hier Wilson Bentley und seinen Forschungen ein Denkmal geschaffen.

Zuerst einmal fällt der tolle Einband auf, blaues Samt. Fühlt sich toll an. Innen drin ist das Buch aber auch wunderschön gestaltet mit Schneeflocken auf dem Vorblatt und eine Verzierung auf jeder Seite.

Dieses Büchlein hat mir gut gefallen. Wilson Bentley verkörpert eine seltene Eigenschaft, das „Warten“. Nicht nur auf die einzelne Schneeflocke, nein auch auf Mina. In einer Zeit, wo man die Partner beinahe wie Unterwäsche wechselt, ist das Warten ganz aus der Mode gekommen. Gerade die Tage habe ich irgendwo gelesen, dass die Bereitschaft zu Warten uns zeigt, wie wichtig uns die Person oder Sache ist. Das sagt alles aus, finde ich.

„Der Schneekristallforscher“ ist darüber hinaus eine Erzählung, die wie ein Stück Literatur, eine Erzählung aus anderer Zeit, wirkt.

Fazit: Ein wunderschönes Geschenk, nicht nur für Fans des Autors.
ohne Angabe, 19.11.2013
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die unsere Aufmerksamkeit mehr als alles andere fesseln: Ein spätsommerlicher Sonnenuntergang über dem Meer etwa, ein unerwartetes Lächeln – oder die Schönheit von Schneeflocken.
Wilson Bentley geht es genau so: Eigentlich hat er alle Hände voll damit zu tun, gemeinsam mit seinem Bruder den elterlichen Hof zu bewirtschaften, doch glücklich ist Wilson mit dem Melken und dem Sammeln von Zuckerahornsaft keineswegs. Er hat sein Herz an den Winter verloren, er ist fasziniert von der Eleganz der Schneeflocken, und er hat lange mit seiner Kamera experimentiert, bis er die Schönheit dieser kleinen Wunderwerke einfangen konnte. Seitdem nutzt er jede freie Minute, um in der ländlichen Idylle der Green Mountains immer schönere und filigranere Exemplare aufzustöbern und auf Bildern festzuhalten.
Er geht nicht in die Kirche und am Dorfleben nimmt er auch nicht teil. Sein Bruder ist wütend auf ihn, weil er seine Arbeit auf dem Hof vernachlässigt. Kurzum, man hält ihn allgemein für einen Wunderling. Als er aber eines Tages Mina begegnet, nimmt eine ungewöhnliche Verbindung ihren Anfang: Mina, aus New York ins ländliche Jericho gekommen, findet nach und nach Gefallen an dem wunderlichen Schneeflockensammler. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Zuneigung füreinander, Wilson schenkt Mina sogar sein schönstes Schneeflockenbild – doch dann verschwindet Mina von einem Tag auf den anderen ohne Ankündigung und reist ohne Verabschiedung zurück nach New York. Mina hinterlässt zwar einen Abschiedsbrief, doch dessen Inhalt wirft nur neue Fragen auf, und so macht Wilson sich kurze Zeit später selbst auf den Weg nach New York, um Mina zu finden und sie ein letztes Mal zur Rede zu stellen.

Titus Müllers Erzählung lebt von der liebenswerten Schrulligkeit ihres Protagonisten: Die Idee, einen Mann ins Zentrum der Geschichte zu rücken, der neben der Arbeit auf dem Hof Schneeflocken sammelt, ist wirklich schön. Es macht unheimlich Spaß, Wilson in seinem Alltag zu begleiten und mitzuerleben, wie viel Liebe und Mühe er in seine Leidenschaft investiert und wie er sich unter den oft abschätzigen Blicken seiner Mitmenschen dennoch behauptet.
Ein wenig entzaubernd ist jedoch die Wendung, welche die Geschichte dann zum Ende hin nimmt, als Wilson Jericho verlässt und sich in New York auf die Suche nach Mina begibt. Hier verliert Wilson leider den Charme, den er bis hierhin beim Leser gewonnen hatte, denn in der großen Stadt wirkt er nicht mehr wie der liebenswerte Außenseiter, sondern nur überfordert und fehl am Platz, vom Autor quasi „bloßgestellt“. Das ist schade, denn dadurch verliert auch die Geschichte viel von ihrer bezaubernden Entschleunigung.
Insgesamt ist „Der Schneekristallforscher“ dennoch eine zarte kleine Erzählung für zwischendurch, die für eine kurze Zeit den Blick wieder auf die kleinen und feinen Dinge des Lebens zu lenken vermag.

Mehr Rezensionen gibt's auf www.neuewoertlichkeit.de
ohne Angabe, 25.10.2013
Als erstes muss ich das Cover erwähnen. Es ist wunderschön, in dunkelblauem Samt mit silbern geprägter Schrift und vielen verschiedenen Schneeflocken. Wie eine verschneite Winternacht.

Die ersten Sätze haben mich dann auch schon verzaubert. Die besinnliche Stimmung, die schon das Cover ausstrahlt, setzt sich in den wunderbar sanften Tönen des Schreibstils fort. Es ist genau das richtige Buch für einen gemütlichen Abend, gerade jetzt, wenn es draußen kalt ist, stürmt und vielleicht schon schneit. Man fühlt sich zurückversetzt in diese Zeit, in der Menschen, die das Besondere gesehen haben, ausgeschlossen wurden – nur weil andere nicht verstanden, ja nicht mal nachgefragt haben, um was es eigentlich geht.

Wilsons Ausdauer und Hingabe, diese zarten, unbeständigen Schönheiten auf Fotografien festzuhalten, um sie auch für andere Menschen zugänglich zu machen hat mich sehr beeindruckt. Und mit genau dieser stillen Leidenschaft wirbt er auch um seine große Liebe – es sind zarte, zerbrechliche Gefühle, aber mit einer unerschütterlichen Beständigkeit, die mich innerlich sehr berührt hat.

Wilson Bentley hatte die Begabung, die Wunder zu entdecken, die im Kleinsten verborgen liegen und die innere Stärke frei zu sein, um das zu tun, woran sein Herz hängt – egal, was alle anderen sagen. Er schafft es, das, woran er glaubt, zu leben und selbst, wenn ihn etwas in die Knie zwingt, er steht immer wieder auf.

Eine sachte, unaufdringliche Erzählung, ein Traum, der einen in die verschneiten Wälder des 19 Jhd. entführt, als stünde man selbst inmitten dem leisen Schneefall, inmitten tausend glitzernder, einzigartiger Mysterien.
ohne Angabe, 04.09.2013
Eine zauberhafte Geschichte, die einen ins Amerika in den 1880er Jahren entführt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen.

Details

09/2013
9783942208079

Einordnung

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