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Tsunami im Kopf

Flachgelegt von einer Hirnblutung. Aber ich hol mir mein Leben zurück.

Hey, ich bin Max. Bis 2014 war ich ein ganz normaler Teenager mit vielen Freunden und viel Spaß an meinem Hobby Parkour. Bis ich im Urlaub in Holland urplötzlich starke Kopfschmerzen bekam - und von einer Sekunde auf die andere alles anders wurde.

Eine massive Hirnblutung stürzte mich in das "Locked-in-Syndrom": Ich bekam alles mit und war geistig voll da, konnte aber keinen einzigen Muskel bewegen, nicht sprechen, keine Zeichen geben. Eine unvorstellbare Situation - und laut ärztlicher Prognose würde sie so bleiben. Doch dann geschah ein halbes Wunder und es gelang mir, mich Stück für Stück zurück ins Leben zu kämpfen.
Obwohl mein Zustand um einiges besser geworden ist, als irgendwer je gedacht hätte, werde ich nie wieder der Alte sein. Dennoch bin ich fest entschlossen, mir mein Leben zurückzuholen.

Meine Geschichte soll einen Eindruck geben, wie man sich als Gefangener im eigenen Körper fühlt. welche Träume mich antreiben. Und wie wir uns vielleicht gegenseitig durch schwere Zeiten helfen können.
  • Nr. 835219
  • · Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm, 224 Seiten
  • · 02/2019
  • · adeo
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Tsunami im Kopf (eBook)
Nr. 835801
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  • „Mit klarer Sprache, flüssig geschrieben, schnörkellos, ehrlich und einer guten Prise Humor.“ Singer Wochenblatt
  • „Eine packende und mutmachende Story.“ teensmag
  • „Drei Monate ist Max eingeschlossen im eigenen Körper. Doch er kämpft sich raus. Aufgeben ist für den 18-Jährigen kein Thema.“ HR Maintower
  • „Max Sprenger überzeugt nicht nur sprachlich, sondern auch mit seiner Ehrlichkeit. Ein wirklich lesenswertes Zeugnis, in dem ein junger Mensch immer wieder die Frage nach Gott stellt und berichtet, wie der Glaube Halt geben kann.“ Sendbote des heiligen Antonius
  • „Nicht nur seine Geschichte ist bernerkenswert, auch wie er sie zu ,,Papier" brachte.“ WWG
  • „Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben!“ Jesus.de
  • „Das Buch fesselt. Es macht sprachlos, lässt den Leser mitleiden und kämpfen, hoffen und bangen. Es erzählt ehrlich und man fühlt sich ganz nah dran am Krankenbett.“ Echt
  • „Max Sprenger erzählt seine persönliche Lebensgeschichte ? schnörkellos, ergreifend, authentisch und emotional.“ Magazin Katholische Bildung
  • „Ein kleines Wunder, wie du dich hierher gekämpft hast. Und ein Hammer-Buch. Alleine geschrieben - 200 Seiten auf dem Handy.“ ERF Gott sei Dank

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Walther, 11.12.2018

Respekt und super geschrieben..... Ist was für Jung und Alt......

Jan, 26.02.2019

Spannend und zugleich herzzerreißend geschrieben.

Mit jeder Seite wächst der Respekt und die Achtung für Max und seiner Familie... und die Dankbarkeit für das eigene Leben.

 

Lesenswert und Mut machend... die Welt muss nicht so bleiben wie sie ist... jeder kann glauben und jeder kann kämpfen das sich das Leben zum Guten wendet!

Karl Albietz, 04.03.2019

Dieses Buch geht unter die Haut! Die Vorstellung, von heute auf morgen ein Leben lang total gelähmt und zu 100% auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, ist tatsächlich eine Horrorvision. Max vergleicht es mit einem Bild: "Hast du dich schon einmal bis zum Hals im Sand eingraben lassen? Falls ja, dann weisst du ja, wie es ist, wenn man zwar den kühlen Sand auf der Haut spürt, aber völlig unfähig ist, sich zu bewegen. So war es nämlich bei mir und nun kannst du dir vielleicht besser vorstellen, wie schrecklich es mir damit ging. Dass es gar ein Leben lang so bleiben sollte, daran wollte ich gar nicht erst denken."

Ärzte diagnostizieren bei Max nach einer schweren Hirnblutung ein "Locked-in-Syndrom, eingeschlossen im eigenen Körper, und in diesem Zustand wird er Jahrzehnte bleiben", eröffnen sie seinen schockierten Eltern. Furchtbare Aussichten für einen 14-Jährigen. "Ein Leben eingesperrt in einem reglosen Körper, auf unabsehbare Zeit oder gar für immer – ist das nicht schlimmer als der Tod?", fragt sich der junge Patient, als er später wieder bei Bewusstsein ist und seine Zukunftsaussichten realisiert.

Man leidet förmlich mit dem jungen Teenager, der ein sinnloses Leben vor sich sieht. Unfähig, sich zu bewegen und an seinem Schicksal etwas zu ändern. Die Ärzte konnten zwar Diagnosen stellen, aber keine Hoffnung vermitteln. Und wer erwartet hatte, dass das Buch mit einem Happy End abschliesst, sieht sich enttäuscht. Max bleibt im Rollstuhl, seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Diese aussichtslose Perspektive treibt ihn in eine neue Sinnkrise. Lohnt sich das Leben für den inzwischen 18-Jährigen überhaupt noch? Er steht vor der Wahl, in eine Dauerdepression zu versinken oder für sein Leben nach einem neuen Sinn zu suchen. Die Idee, seine Erlebnisse in einem Buch zu schildern, verleiht ihm neue Flügel, "ein Feuer neuer Energie in meiner Psyche".

Das Buch ist realistisch und dramatisch geschrieben, sodass man sich tiefer in die Situation eines Totalabsturzes hineinversetzen kann. Man atmet erleichtert auf, wenn gewisse Funktionen allmählich zurückkommen: Nach einem Monat im Koma, ohne irgendeine Möglichkeit, sich bemerkbar zu machen, öffnet er zum ersten Mal die Augen. Dann sind es Tränen, dann erste noch sehr komische Laute aus dem total verschlossenen Mund, dann ein unerklärliches Lachen. Der kleine Finger bewegt sich und er kann auf einmal den Mund öffnen und schliessen. Ganz allmählich geht auch das Schlucken wieder, er lernt, püriertes Essen zu geniessen, mit der Zeit kann sogar auf die künstliche Ernährung verzichtet werden. Schritt für Schritt geht es aufwärts, bis er schliesslich in einen Rollstuhl gesetzt wird und der Tagesablauf durch die verschiedensten Therapien abwechslungsreicher wird.

Inzwischen 18 geworden fragt sich Max zum Schluss, was diese unverständliche Lebensführung für einen Sinn hat. Der Glaube an Gott, den ihm seine Mutter täglich vorlebt, ist bei ihm in dieser schwierigen persönlichen Situation noch auf sehr wackligen Beinen. So schreibt er auf den letzten Seiten: "Nach Monaten des Herumheulens, der Trauer und Verzweiflung und der Ziellosigkeit merkte ich, dass ich auf der Stelle trat. Das Leben hatte für mich ganz einfach an Bedeutung verloren. Ziellos lebte ich in den Tag hinein." Die Ahnung dämmert, dass das alles "vielleicht nicht umsonst passiert ist, vielleicht hat es einen Grund und ich verstehe ihn noch nicht." Man ist am Schluss gespannt auf eine Fortsetzung. Denn wer sein Leben in einem grösseren Zusammenhang sieht und davon überzeugt ist, dass auch schwere Schicksalsschläge nicht von ungefähr kommen, wird nie arbeitslos.

Petra, 04.03.2019

Ich habe noch nie ein Buch innerhalb von 12Stunden so fesselnd gelesen, wie dieses es ist so nah und herzzerreißend und es kam mir so vor, als wäre ich live dabei gewesen oder als würde es mir persönlich erzählt. Hut ab und vergiss nicht immer das Ziel vor Deinen Augen es ist immer greifbar auch wenn es manchmal einem sehr weit entfernt vor kommt.

Hut ab

Beeindruckend gemeisterter Schicksalsschlag, 14.03.2019

„Wer schreibt, der bleibt.“ - so ein Motto von Max zu Beginn des Buches.

Und das stimmt. Mir wird dieses Buch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Max Sprenger, 14 Jahre, kerngesund und wirklich sportlich, wird aufgrund einer starken Blutung im Stammhirn aus seinem gewohnten Leben gerissen ¬- und seine Familie gleich mit. Beeindruckend kämpft er sich zurück in ein völlig fremdes neues Leben.

Der durchweg jugendliche und auch bildhafte Schreibstil macht es extrem authentisch und durch die direkten Ansprachen fühlt man sich als Leser stets mitten ins Geschehen geholt. Das regt wiederum zum Nachdenken an und man besinnt man sich und schätz alles eigene umso mehr. Vor dieser aufopferungsvollen Familie kann man wirklich nur den Hut ziehen. Während all der Zeit hat niemand von ihnen seinen Glauben verloren; trotz so mancher Zweifel.

Dabei ist es aber nie zu schwermütig, denn trotz aller Tiefs und Rückschläge findet Max immer wieder Momente, die er mit Schlagfertigkeit und Sarkasmus meistert.

Sehr gut gefallen hat mir, dass er sich immer wieder bei seiner Familie und seinen Wegbegleitern bedankt oder eben mal entschuldigt. Und auch Kritik an Personal, Therapeuten und wegbleibenden Freunden findet Platz, aber gut verpackt und nicht anklagend. Hoffentlich liest es auch der ein oder andere davon. Sicherlich können gerade Personal und Therapeuten noch so einiges an Einsicht gewinnen.

Ich hoffe, er hat durch das Schreiben den Befreiungsschlag geschafft, den er sich gewünscht hat.

Absolut empfehlenswert!

Gudrun, 27.03.2019

Max erleidet im Alter von 14 Jahren eine starke Hirnblutung, die für ihn zum Locked-in-Syndrom führt.

Zunächst gerät er in Panik und versteht auch nicht das ganze Ausmaß seines Zustands. Als er versteht was es bedeutet, kommt zunächst die VErzweiflung, aber dann kämpft er um jeden kleinen Schritt zurück ins LEben. Dabei wird er von seiner Mutter und von

ihrem starken Gottvertrauen unterstützt.

 

Max beschreibt in diesem Buch sehr eindringlich seine Gefühle und besonders seine Ängste, die ihn immer wieder zu überwältigen drohen. Was bedeutet es sich nicht verständigen zu können und bei allem auf Andere angewiesen zu sein? Das kann man sich als nicht BEtroffener gar nicht vorstellen.

Als er sich nach Monaten und zahllosen Therapiestunden wieder etwas verständigen kann , trifft er die Entscheidung seine Erlebnisse in einem Buch festzuhalten, um anderen MEnschen den Wert jeden Augenblicks zu verdeutlichen und auch um anderen BEtroffenen Mut zu machen.

Wieviel Energie er in dieses Projekt investiert, kann man erst ermessen, wenn man das Buch gelesen hat.

Es hilft ihm nicht aufzugeben und immer weiterzukämpfen.

Ich hoffe und glaube, das MAx noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten angekommen ist, und wünsche ihm auf seinem schweren Weg Zuversicht und Gottvetrauen.

 

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und wenn man Max Alter und Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt bedenkt auch erstaunlich ausgereift. Man merkt, im Laufe der Handlung, das sich Max innere Einstellung langsam ändert.

Auch seine Einstellung zum Glauben wird bestärkt durch seine Mutter .

Max hat schon viel erreicht, trotz aller negativen Prognosen und er spendet damit sicherlich auch anderen BEtroffenen Hoffnung.

claudi-1963, 30.03.2019

"Es kommt, wie es kommen muss. Du selbst weißt um die Bedeutung des Schicksals. Unser aller Leben folgt einem Sinn und mag der Sinn auch noch so dunkel sein, er führt zum Ziel. Finde dein Ziel! Akzeptiere dein Schicksal! Und du wirst verstehen." (Die dreizehnte Fee/Julia Adrian)

Schüler Max Sprenger ist 14 Jahre alt, in seiner Freizeit ist er Hobby Parkour, er hat zwei Geschwister und liebt sein Leben. Bei einem Kurzurlaub in Holland jedoch verändert sich sein Leben von einem Moment auf den anderen. Was mit unsagbaren Kopfschmerzen beginnt, wird von einer Minute auf die andere Max Kampf um sein Leben. Den Max hat eine massive Hirnblutung im Stammhirn, bei dem selbst die Ärzte machtlos sind. Diese Blutung versetzt Max in das sogenannte Locked-in-Syndrom, bei dem Max zwar geistig alles mitbekommt, sich aber nicht mehr bewegen kann, geschweige den sprechen. Dass keiner wusste, ob dieser Zustand sich je ändern oder verbessern würde, war der größte Schlag für ihn und seine Familie. Seiner gläubigen Mutter bleibt nichts anderes als ihr Glaube und das Gebet in dieser Situation. Doch dann geschieht tatsächlich das Wunder, Max kämpft sich in der Reha Stück für Stück mühsam ins Leben zurück. Der heute 17-jährige Max wird allerdings nie wieder der alte werden, diese Erkenntnis trifft ihn hart und noch immer hadert er mit Gott und seinem Schicksal.

 

Meine Meinung:

Max Bild auf dem Cover für seine Lebensgeschichte hatte mich sofort magisch angezogen, ich wollte wissen, was mir dieser junge Mann zu berichten hatte. Dabei hatte selbst mich Max Geschichte wie ein Tsunami überrollt, den sowas unfassbar trauriges und gleichzeitig auch wieder freudiges habe ich selten gelesen. Schon alleine zu erleben mit wie viel Mühe Max dieses Buch schrieb, hatte mich schwer erschüttert. Den durch sein Schicksal kann er fast nur noch sehen, wenn er auf seinem Smartphone die Buchstaben ganz groß stellt oder die Seiten ganz nah an seine Augen hält. Unfassbar, was muss das für eine mühsame Anstrengung gewesen sein, in diesem Zustand dieses Buch zu verfassen. Selbst die vielen medizinischen Hintergründe hat Max hier sehr gut beschreiben, so dass sie gut verständlich waren. Das Max mit seinem Schicksal und seinem Leben hadert, das er sich mit diesem noch immer nicht abgefunden hatte, kann ich gut nachvollziehen. Welcher Junge in seinem Alter wäre im Anbetracht dieses Schicksals nicht ebenfalls verbittert? Trotzdem muss man positiv bleiben, den Max könnte es noch weitaus schlimmer gehen, er hätte sterben können oder gar für immer in seinem Locked-in-Syndrom gefangen bleiben. Beeindruckt hat mich besonders, wie seine Familie ihm beistanden und noch immer beistehen, besonders zu erwähnen ist dabei Max Mutter, die seine größte Stütze und Hilfe war und noch immer ist. Am meisten machte mich traurig, dass er viele seiner Freunde in dieser Zeit verloren und er heute nur noch sehr wenige Freunde hat. Was sicher an seinem strammen Programm von Schule und Therapien liegt, aber auch daran, dass Max sich niemandem aufdrängen möchte. Nach diesem Buch bin selbst ich wieder einmal am Hadern, warum Gott solche Dinge zulässt? Was will er mit so einem Schicksal bewegen, das Max seine Beziehung zu ihm überdenkt? Ich vermute diese Fragen werden wir nie beantwortet bekommen. Für mich jedenfalls ist Max ein beeindruckender, starker junger Mann, der garantiert weiter seinen Weg finden wird. Dafür wird sicher schon die gläubige Mutter sorgen, die ihrem Sohn weiter durchs Leben hilft. Und trotzdem muss Max irgendwann seinen eigenen Weg und Leben finden, auch wenn er nie wissen wird, warum das Schicksal ausgerechnet ihn so hart getroffen hat. Es ist das wichtigste zu lernen sein neues Leben anzunehmen und nicht mehr zurückzuschauen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und gebe verdiente 5 von 5 Sterne.

Tina, 05.04.2019

Max Sprenger war 14 Jahre alt, als ihn aus heiterem Himmel eine Hirnblutung lahm legt. Tagelang ringt er um sein Leben - und entgegen der Ärzte überlebt er. Allerdings als schwer Geschädigter: Er wacht zwar aus dem Koma auf, findet sich aber im Locked-In-Syndrom wieder. Heißt: Er ist klar bei Verstand, kann sich aber in keinster Weise äußern oder bewegen. Aus diesem Zustand kann er sich entgegen aller Prognosen auch herauskämpfen, aber motorische und neurologische Einschränkungen bleiben, und zwar sein Leben lang. Monatelange Rehamaßnahmen folgen. Er macht alles mit und erlebt erhebliche Verbesserungen.

„Ich hol mir mein Leben zurück“ ist bei diesem Teenager Programm.

Mit seiner gesunden Hand tippt er auf seinem Handy dieses Buch - sein eigener Weg, diesen Schicksalsschlag und die massive Veränderung seines Lebens zu beackern. Krankheitsverarbeitung par excellence - das schaffen nur wenige. Und dieser Teenager beeindruckt mich sehr!

Die detaillierten Schilderungen seines Lebens vor der Erkrankung, seines Schicksalsschlags und der bisher vier Jahre danach zeugen von einem guten sozialen Umfeld: Denn vieles weiß Max als Autor nur aus Erzählungen - offensichtlich hat er sich viel erzählen lassen. Und seit er wieder kann, hat er begonnen, aufzuschreiben - auf eine sehr mühsame Art und Weise, die sich aber gelohnt hat: Mit „Tsunami im Kopf“ will Max seine eigene Geschichte verarbeiten. Und er will seine Leserinnen und Leser aufrütteln: „Was ich dir mit alldem sagen und woran ich mich damit auch selbst erinnern will: Das Leben offenbart immer neue Wege mit Möglichkeiten, um vorwärts zu kommen. Man muss diese Möglichkeiten lediglich findend sich trauen, sie umzusetzen. So klein die Spalte dieser am Ende übrig bleibenden möglichen Alternativwege auch ist, können sie doch, wenn sie mit aller Kraft und Hingabe ausgeführt und als neue Ziele anerkannt werden, vielleicht der Schlüssel raus aus der Scheiße sein, dich über Krisen hinweg tragen und dir einen neuen, anderen Lebenssinn zurückgeben“.

Wer Max Buch liest, weiß genau, wovon er spricht, und wie winzig seine Spalte der möglichen Alternativen in seinem Leben war und ist und immer bleiben wird. Aber er ist entschlossen, diese nichtsdestotrotz zu nutzen, mit aller seiner Kraft und Hingabe.

Soviel Weisheit und Klugheit von einem heute 18-Jährigen, der sich sein Leben erheblich anders vorgestellt hatte und daraus auch absolut keinen Hehl macht, beeindrucken mich sehr. „Tsunami im Kopf“ ist ein lesenswerter Lebensbericht, der mir als einigermaßen gesunder Frau die Parameter des Lebens wieder in die rechten Maßstäbe rückt - und ich hoffe, das tut es bei vielen Leserinnen und Lesern! Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glücklichsten, lehrt mich der Teenager Max.

Gabriele Gobelius, 02.06.2019

Ein sehr berührendes Buch, das aber gleichzeitig Mut macht. Es wird klar, wie schnell sich ein Leben ändern kann, wie wichtig Familie und Freunde sind und wie wichtig es ist, nie aufzugeben!

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