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Parallelwelten

Und welche Rolle spielst du in deinem Leben?

Leistungsdruck, Optimierungswahn. Der Erfolg, dem wir nachlaufen, hat seinen Preis. Lieber spielen wir eine Rolle, tragen Masken, als der Mensch zu werden, der wir wirklich sind.

Diesen Druck spürt auch Jenifer Girke: Der steile Weg auf der Karriereleiter scheint für sie vorgezeichnet zu sein. Aber um die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, hungert sie - Diagnose Magersucht. Sie hofft, dass keiner ihre Schwäche aufdeckt, spielt die Rolle der Schönen, Begehrten und Erfolgreichen bis zur Perfektion. Nur wer sie wirklich ist, lässt sie niemanden erahnen ...

Jenifer Girke beschreibt offen ihren Weg aus der Krise. Ein authentischer Bericht voller Hoffnung. Und eine entlarvende Zeitansage, die vielen aus der "Generation Y" aus der Seele spricht.
  • Nr. 835184
  • · 13,5 x 21,5, 256 Seiten
  • · 02/2018
  • · adeo
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Jenifer Girke
Parallelwelten (eBook)
Nr. 835792
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  • „Jenifer hat in einer Parallelwelt gelebt. Nach Außen alles top: Studium, Praktika, Nebenjob - alles kein Problem. Scheinbar. Denn in ihr regierte der Zwang.“ Deutschlandfunk Nova
  • „Sprache und Handlung richten sich vor allem an junge Frauen ab 18, die selbst gerade studieren oder Berufseinsteiger sind. Sie werden sich beim Lesen an vielen Stellen wiederfinden.“ Idea
  • „Von ihrem selbst auferlegten Druck hat sich Jenifer Girke verabschiedet. Mit dem Rest hat sie umzugehen gelernt.“ Mitteldeutsche Zeitung

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Ylva Schauster, 04.07.2018

Bücher zum Thema Magersucht gibt es einige, sowohl Romane als auch Sachbücher und persönliche Berichte, dennoch sticht dieses Buch für mich aus der Masse heraus. Das liegt unter anderem daran, dass es in dem Buch nicht nur um Magersucht geht. Zudem ist die Autorin eine junge Erwachsene, während es meinem Eindruck nach in anderen Büchern oft um Teenager geht, die von Magersucht betroffen sind. Die Autorin denkt auch viel über die Leistungsgesellschaft nach und berichtet von ihrem Berufsweg, der Scheidung ihrer Eltern und reflektiert oft ihre inneren Einstellungen. Einen großen Teil des Buches nimmt ihr Weg zur Besserung ein, in dem sie ehrlich die Schwierigkeiten aufzeigt, die ihr auf diesem Weg begegneten. Dabei versteckt sie auch nicht, dass dies ein langer Weg ist, der noch nicht beendet ist. Im letzten Teil des Buches geht sie auch darauf ein, wie ihr der christliche Glaube geholfen hat, ihr Selbstbild neu auszurichten und sich selbst etwas von dem Leistungsdruck zu befreien.

Ich fand, dass sich das Buch gut lesen ließ. Es ist eben sehr offen und ehrlich und an manchen Stellen war der Schreibstil nicht ganz so meins, aber es war in sich sehr stimmig. Ab und zu fand ich ihre Abrechnung mit der Leistungsgesellschaft auch etwas zu negativ und generalisierend, aber sie hat schließlich auch andere Erfahrungen gemacht als ich und ich denke, dass ihr das geholfen hat, sich eben davon frei zu machen und darum sehe ich das so kritisch.

Insgesamt würde ich 4 Sterne vergeben und möchte es jedem empfehlen, der gerne autobiographische Bücher mag oder sich für das Thema Magersucht und den Weg aus psychischen Krankheitsbildern interessiert.

Herzlichen Dank an den adeo-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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